h Eishockey

Justin Taylor (Foto: Küss)

Die Broncos haben einen neuen Center: Justin Taylor

Elite.A-Ligist WSV Sterzing hat einen Nachfolger für Michael Catenacci gefunden. Es handelt sich um den kanadischen Angreifer Justin Taylor. Er wird gemeinsam mit T.J. Caig das Prunkstück der Wipptaler Offensiv-Abteilung bilden. Taylor kehrt nach einer längeren Abwesenheit aufs Eis zurück. Im vergangenen Jahr spielte der 30-jährige Kanadier für Villach in der EBEL.

Die Broncos haben auf dem Transfermarkt zugeschlagen und sich die Dienste des kanadischen Angreifers Justin Taylor gesichert. Er wird die erste Linie der Truppe von Coach Travnicek anführen. Taylor, der am 1. Jänner 1983 geboren wurde, bringt mit einer Größe von 193 Zentimetern bei einem Gewicht von 95 Kilos gute körperliche Voraussetzungen mit.

Der 30-jährige kam zu Beginn der laufenden Saison bei keinem Klub unter, nachem er in den beiden Jahren davor für Laibach und Villach in der EBEL auf Torejagd gegangen war.

Justin Taylor hat seine Profikarriere in der Saison 2004/05 mit den Lowel Lock Monsters begonnen. Damals konnte er in 62 AHL-Partien elf Skorerpunkte sammeln. In der zweithöchsten amerikanischen Eishockeyliga streifte sich Sterzings Neuzugang außerdem das Trikot der Omaha Ak-Sar-Ben Knights, Chicago Wolves, Houston Aeros und Milwaukee Admirals über. In 218 Matches schauten 41 Tore und 39 Vorlagen heraus. Außerdem spielte Taylor in der ECHL, bzw. drei Matches in der KHL für Metallurg Novokuznetsk.


Der Wechsel nach Europa

2011 wechselte Justin Taylor definitiv nach Europa. Für Laibach bestritt er in seiner ersten EBEL-Saison 54 Partien. Er konnte dabei 23 Tore schießen und 28 Vorlagen geben. In der slowenischen Meisterschaft schoss er fünf Tore und gab vier Vorlagen.

Zu Beginn der Saison 2012/13 wechselte Taylor zu Villach. Dort konnte er in 56 Partien lediglich 29 Punkte (11 Tore) sammeln.

Der 30-jährige Kanadier wird aller Voraussicht nach erst nach Weihnachten für Sterzing auflaufen können. „Er ist ein großer und schneller Center mit den berühmten ‚weichen Händen‘ und einem guten Auge für seine Mitspieler, auch wenn er kein reinrassiger Playmaker ist. Er weiß sehr gut, wie er seine Mitspieler freispielen kann und findet die Lücken mit präzisen Pässen, aber er sucht auch selbst den Abschluss und scheut nicht davor zurück, dorthin zu gehen, wo es wehtut. Wir sind uns sicher, dass er zusammen mit T.J. Caig ein brandgefährliches Duo bilden wird, das nur sehr schwer auszurechnen ist.“

Autor: sportnews

Kommentare ( ... )

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..