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HCB-Trainer Mario Simioni steht viel Arbeit bevor

Die Master Round rückt für den HCB in weite Ferne

Der HC Bozen musste sich im ersten von zwei Auswärtsspielen binnen 24 Stunden SAPA Fehervar mit 2:3 geschlagen geben. Die Weiß-Roten müssen nun nach Wien, wohlwissend, dass Platz sechs und somit die direkte Playoff-Teilnahme nach der jüngsten Niederlage fast außer Reichweite ist.

HCB-Coach Mario Simioni setzte in Szekesfehervar auf die selbe Liniezusammenstellung wie beim siegreichen Heimspiel am Dienstag gegen Ljubljana. Bozen startete prompt mit einem Powerplay. Doch anstatt den schnellen Führungstreffer zu erzielen, mussten die Weiß-Roten in Überzahl den ersten Gegentreffer hinnehmen. LoVecchio bezwang Hübl in der dritten Spielminute. Doch nur rund eine Minute später hatte Zanette die passende Antwort parat. Er traf zum postwendenden 1:1 – sehr zur Freude der rund 70 mitgereisten HCB-Fans. Diese währte allerdings nur zwei Minuten, ehe Bartalis SAPA erneut in Führung brachte. Danach blieben die Ungarn am Drücker, scheiterten aber immer wieder an Hübl. Auf der Gegenseite schloss Bernard einen schnellen Konter über Galvins und DeSimone zum 2:2 ab.


Bozen kämpft, bleibt im Powerplay aber harmlos

Bereits im ersten Drittel ließen die Südtiroler mehrere Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen. Das Powerplay-Problem offenbarte sich noch deutlicher nach der ersten Pause, als sie erneut zwei Mal mit einem Mann mehr agierten, aber wieder ohne Torerfolg blieben. Zumindest nahm der HCB seinem Gegner im zweiten Drittel das Zepter aus der Hand. Fehervar genügte jedoch eine einzige Chance im Mittelabschnitt um mit 3:2 in Führung zu gehen. Varga traf mit einem satten Schuss von der blauen Linie ins Schwarze.

Wie bei den beiden Gegentreffern zuvor waren die HCB-Cracks um eine sofortige Gegenreaktion bemüht. Diesmal blieben sie allerdings ohne Glück. Zwar entwickelte sich im Schlussdrittel ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, aber der Ausgleichstreffer sollte nicht mehr gelingen. Nachdem HCB-Stürmer Keller nach einem überharten Check mit einem Spieldauerdisziplinarstrafe unter die Dusche musste, drohte den Boznern sogar noch eine höhere Niederlage. Erdely scheiterte aber am Pfosten.

Der HC Bozen reist noch in der Nacht weiter nach Wien, wo am Sonntag das Gastspiel beim Tabellenzweiten Vienna Capitals am Programm steht.



SAPA Fehervar – HCB Südtirol 3:2 (2:2, 1:0, 0:0)

SAPA: Robinson (Kornakker); Boivin-Ejdepalm, Orban-Varga, Sziranyi-Wehrs, Reiter-Tokaji; Sarauer-Lovecchio-Banham, Erdely-Benk-Bartalis, Sikorcin-Kovacs-Marino, Nemes-Kokcis-Vincze.
Coach: Rob Pallin

HCB: Hübl (Cortese); Egger-McMonagle, Rodney-Oberdörfer, Galvins-Crowley; Keller-Cullen-Insam, Nesbitt-Schofield-Pance, Zanette-Bernard-DeSimone, Gander-Zisser-Frank.
Coach: Mario Simioni

Tore : 1:0 Jeff Lovecchio (02.49), 1:1 Paul Zanette (04.09), 2:1 Istvan Bartalis (06.11), 2:2 Anton Bernard (17.45), 32.25 Varga (3-2)


Die Ergebnisse der Erste Bank Eishockey vom Freitag:

Red Bull Salzburg – Vienna Capitals 3:1
Olimpjia Ljubljana – Klagenfurter AC 3:2 d.t.s
Villacher SV – Orli Znojmo 4:1
Dornbirner EC – Graz 99ers 3:1


Die Tabelle:

1. Red Bull Salzburg 35 Punkte/22 Spiele
2. Vienna Capitals 32/22
3. Graz 99ers 28/22
4. Black Wings Linz 28/21
5. Orli Znojmo 26/22
6. SAPA Fehervar 25/22
7. Villacher SV 21/22
8. HCB Südtirol 19/22
9. Innsbrucker Haie 18/22
10. Klagenfurter AC 18/21
11. Dornbirner EC 18/22
12. Olimpjia Ljubljana 13/22

Autor: sportnews