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Das obligatorische Gruppenfoto Die Rittner Buam kurz nach der Schluss-Sirene (Fotos: SN/hk) Der Treffer zum 2:1 war vorentscheidend Hängende Köpfe beim HC Pustertal

Die Rittner Buam sind Meister

Die Rittner Buam haben es geschafft! Dank eines 3:1-Sieges in Bruneck entschied Ritten die Serie 4:2 für sich und kürte sich am Donnerstagabend um 22.41 Uhr zum Meister. Der HC Pustertal war in Spiel sechs optisch zwar das bessere Team, nützte seine vielen Chancen jedoch nicht. Für die Rittner Buam ist es der zweite Titel in der Vereinsgeschichte.

Die Wölfe begannen vor 2010 Zuschauern erwartungsgemäß wie die Feuerwehr und kamen schon in den ersten Minuten zu guten Chancen. Allerdings blieben Johnson und Hofer an der Torumrandung hängen (2.), ehe Hofer den Puck kurz darauf an die Kreuzecklatte schmetterte (5.). Die Rittner Buam spielten sehr abwartend und kamen nur sehr langsam in die Gänge. Die beste Chance für die Buam hatte Kostner, doch Weiman wuchs bei dessen Schuss über sich hinaus (12.). Nur zwei Minuten später hätte Frei das 1:0 für die Gäste erzielen können, doch wieder war der Wölfe-Goalie hellwach.

Postwendend hatte Engelage mit einem Scandella-Schuss mehr Mühe, als ihm lieb war. In der 16. Minute stürmte Patrick Bona alleine auf das Rittner Tor, fand in Engelage aber seinen Meister. Auf der Gegenseite setzte Weiman seinen Beinschoner bei einem Cook-Schuss perfekt ein, bevor Kavanagh Engelage mit einem Weitschuss in Bedrängnis brachte. Tor fiel aber keines, nach 20 Minuten stand es 0:0.


Kalte Dusche, dann der Ausgleich

Im Mitteldrittel legten die Hausherren, bei denen Bona mit Verdacht auf einen Rippenbruch in der Kabine blieb, noch einmal eine Schippe drauf und kamen im Minutentakt zu Möglichkeiten. Das Tor erzielten jedoch die Rittner: Markus Spinell passte die Scheibe in die Mitte, wo Julian Kostner nur noch den Stock hinhalten musste (23.). Der Gegentreffer stachelte die Gelb-Schwarzen jedoch noch mehr an. Sie belagerten das Rittner Drittel fast durchgehend, ließen die vielen Chancen aber allesamt aus. Auch zwei Überzahlsituationen brachten den Wölfen nichts ein. Sie spielten mit einem Mann mehr am Eis gut, kamen auch zum Abschluss, doch Engelage war stets auf seinem Posten.

In der 36. Minute wurde die Collins-Truppe dann aber belohnt. Einen „schmutzigen“ Schuss von Willeit ließ Engelage nach vorne abprallen und Kavanagh war beim Rebound zur Stelle. Der Ausgleich, er war mehr als verdient. Postwendend musste Weiman all sein Können aufbieten, als Tudin abzog. Für den letzten Aufreger sorgte schließlich Oberrauch, der aus zentraler Position knapp am Rittner Tor vorbeischoss. 1:1 – so das Ergebnis vor dem Schlussdrittel.


Cook sorgt für die Vorentscheidung


Und dort agierten beide Teams zunächst sehr vorsichtig, wenngleich die Wölfe weiterhin das Spiel machten. In der 46. Minute vergab Scandella einen Hochkaräter, als sein Schuss am langen Pfosten vorbeikullerte. Postwendend netzten die Gäste ein. Nach einem Konter passte Van Guilder auf Cook, der Weiman das Nachsehen gab und zum 2:1 aus Sicht der Rittner einnetzte.

In der Folge drückten die Gastgeber vehement auf den Ausgleich. Doch es war wie verhext, die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie. Auch eine Überzahlsituation konnten die Pusterer nicht in einen Torerfolg ummünzen. Ritten lauerte auf Konter, die sich ihnen auch boten. Doch Weiman bewahrte sein Team etwa bei Spinells Alleingang vor dem dritten Gegentor.

Dann, zwei Minuten vor Schluss, nahm Collins seinen Goalie aus dem Kasten. Der Treffer fiel jedoch auf Rittner Seite, als Cook 12 Sekunden vor Schluss den Puck zum 3:1 im leeren Tor unterbrachte. Das Match war entschieden - und die Lehtonen-Truppe Italienmeister 2015/16.


Eishockey Serie A, Finale Playoff – Spiel 6 (Donnerstag, 14.4.2016)

HC Pustertal Wölfe – Rittner Buam 1:3 (0:0, 1:1, 0:2)
0:1 Julian Kostner (22.56), 1:1 Ryan Kavanagh (35.16), 1:2 Cook (45.16), 1:3 Cook (59.48/EN)

Stand in der Serie:
2:4 (3:2 n.P., 1:4, 2:1 n.V., 3:4 n.V., 2:6, 1:3) - Die Rittner Buam sind Italienmeister 2015/16!

Autor: sportnews

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