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Mike Halmo & Co. mussten sich der DEG geschlagen geben. © Vanna Antonello

Düsseldorf gewinnt das Südtirol Summer Classic

Der HCB Südtirol Alperia hat das Finale des Südtirol Summer Classic verloren. Die Foxes mussten sich in einem unterhaltsamen Spiel der Düsseldorfer EG geschlagen geben.

Coach Glen Hanlon standen die selben Cracks wie in der Begegnung gegen Ambri – mit Ausnahme des angeschlagenen Goalies Alex Harvey, der durch Andreas Bernard ersetzt wurde – zur Verfügung. Als Backup half Frederic Cloutier vom HC Meran aus. Dylan Di Perna, Cole Hults und Angelo Miceli mussten weiterhin verletzungsbedingt passen.


Es waren gerade einmal zwei Minuten gespielt, da lagen die Gäste bereits in Führung: Eham spielte einen Rückpass auf den im hohen Slot freistehenden McCrea, der Bernard in der hohen Ecke erwischte. Anschließend stoppte der Bozner Goalie einen Sololauf von Harper, auf der Gegenseite konnten die Foxes beim ersten Powerplay des Matches nicht überzeugen. Die Weißroten kamen nur langsam in Fahrt, erst kurz vor Drittelende wurde es durch McClure gefährlich: Bei einem schnellen Konter rettete DEG-Goalie Hane im letzten Moment im Spagat.

Düsseldorf ist effizienter

Bozen riskierte sofort zu Beginn des mittleren Abschnittes, in Überzahl den zweiten Gegentreffer zu kassieren: Harper zog nach einem Abspielfehler der Hausherren auf und davon, Bernard war aber zur Stelle. Nach einem Blueliner von Valentine, mit dem Hane seine Probleme hatte, spazierte auf der Gegenseite MacAuley seelenruhig durch die weißrote Defensive, wurde nicht angegriffen und zog aus dem hohen Slot zum 2:0 ab. Im Anschluss bot sich den Foxes die große Gelegenheit auf den Anschlusstreffer: Eham kassierte eine 2+2 Strafe, anschließend landete auch noch Harper in der Kühlbox. Bozen versuchte es mit mehreren Weitschüssen, die aber allesamt am Tor vorbeigingen. Nach elf Minuten klingelte es dann aber doch im Kasten der DEG: Nach einem Querpass von Hults drückte Gazley den Abpraller zum Anschlusstreffer über die Linie. Die Freude währte nicht lange, denn Barta stellte kurz vor Drittelende im Powerplay den alten Abstand wieder her.

Hannes Kasslatter & Co. zogen den Kürzeren. © Vanna Antonello


Die ersten Minuten des Abschlussdrittels gehörten eindeutig den Weißroten, die auf den Anschlusstreffer drängten. Die gut gestaffelte Defensive von Düsseldorf ließ aber nur wenig Spielraum. Bei einem Gegenstoß war Hults zu eigensinnig: Er zog selbst ab, anstatt den mitgelaufenen Frattin anzuspielen, der kurz darauf allein an Hane scheiterte. Wenige Augenblicke später kam Frigo im hohen Slot frei zum Schuss, doch wieder hatte der Goalie der Gäste etwas dagegen. Im Gegenzug sorgte Gogulla für die endgültige Entscheidung: Nach einem Querpass von Fischbach netzte er unhaltbar ein. Vier Minuten vor Spielende erzielte Gazley bei einer zeitversetzten Strafe Treffer Nummer zwei mit einem Rebound nach Schuss von McClure.

Risiko wird nicht belohnt

Bereits drei Minuten vor der Sirene nahm Hanlon seinen Torhüter vom Eis, wegen einer Strafe gegen Düsseldorf hatten die Weißroten nun zwei Feldspieler mehr auf dem Eis. Umsonst, der Gegner ließ nichts mehr anbrennen und erzielte durch Gogulla noch das Empty Net Goal. In der Nachmittagspartie drehte der HC Plzen einen 0:2-Rückstand, gewann gegen den HC Ambrì Piotta mit 3:2 nach Penaltyschießen und sicherte sich somit den dritten Platz.

Südtirol Summer Classic:

HC Bozen – Düsseldorfer EG 2:5
Tore: 0:1 Alec McCrea (2.19), 0:2 Brendan O'Donnell (23.08), 1:2 Dustin Gazley (31:01), 1:3 Alexander Barta (39.49), 1:4 Philipp Gogulla (50:46), 2:4 Dustin Gazley (56:25), 2:5 Philipp Gogulla (59:36)

HC Ambrì Piotta – HC Plzen 2:3 n.P.
Tore: 1:0 Virtanen (18.00), 2:0 Spacek (21.07), 2:1 Bitten (24.00), 2:2 Hrabik (54.26); entscheidender Penalty: Mertl

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