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Jyrki Aho steht künftig nicht mehr an der Seitenbande des Villacher SV. Foto: Facebook © Kuess

Villach entlässt Trainer Jyrki Aho

Der EBEL-Klub Villacher SV hat am Montag die Trennung von Trainer Jyrki Aho mitgeteilt. „Der 44-jährige Finne wurde am Montag nach einer Sitzung des Vorstandes freigestellt“, hieß es in der Aussendung der Villacher.

„Aufgrund der abnehmenden Leistungen vor der Play-off-Phase haben wir eine rasche Entscheidung treffen müssen“, erklärte Sportvorstand Gerald Rauchenwald. Die Mannschaft brauche, so Rauchenwald , einen neuen Impuls, um die schwierigen Aufgaben der Qualifikationsrunde erfolgreich zu meistern und heuer nach dreijähriger Absenz wieder ins Play-off der heimischen Eishockey-Liga (EBEL) einzuziehen. Aktuell ist der VSV, der am Sonntag 3:5 in Innsbruck verlor, Zweiter der Qualifikationsrunde, die ersten drei schaffen den Sprung ins Viertelfinale.


Aho war erst seit Juli 2019 Headcoach der Villacher. Die Suche nach seinem Nachfolger laufe „bereits auf Hochtouren“. Interimistisch wird Marco Pewal – bisher im VSV-Nachwuchs und als Coach von Österreichs U20-Auswahl tätig – die „Adler“ betreuen. „Die Nationalteam-Pause kommt uns jetzt sehr gelegen, um die Mannschaft optimal auf die kommenden schweren Aufgaben der Quali-Runde vorzubereiten“, betonte Rauchenwald. Das nächste VSV-Match findet erst am 11. Februar (19.15 Uhr) statt, da gastiert dann der nur zwei Punkte zurückliegende Verfolger Fehervar in der Villacher Stadthalle.

In der EBEL ist es bereits die vierte Trainerentlassung in dieser Saison, das heißt, dass mehr als ein Drittel der Vereine bereits ihre Männer an der Seitenbande gewechselt haben. Dornbirn (Suikkanen für Tupamaki), Fehervar (Karhula für Jarvenpaa) und der HC Bozen (Ireland für Beddoes) haben in dieser Saison bereits einen neuen Trainer angeschafft.

Autor: apa/fs

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