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Ex-HCB-Star Mark Pavelich wurde in den USA verhaftet. © AP

Ex-HCB-Star in den USA verhaftet

Mark Pavelich spielte sieben Saisonen lang in der NHL, holte sich mit den USA 1980 die Olympische Goldmedaille und lief zwei Winter lang auch für den HC Bozen auf. Nun wurde der 61-Jährige in den USA verhaftet.

Wie amerikanische Medien berichten, soll Pavelich seinen Nachbar in Minnesota mit einer Metallstange am Rücken verletzt haben. Die beiden sollen zusammen gefischt haben, ehe es laut Medienberichten wegen eines Biers zu einem Streit gekommen sei. Der Ex-Eishockey-Profi sitzt zurzeit im Gefängnis.

Hinter dem Angriff soll eine dramatische Geschichte stecken: Wie Pavelichs Schwester gegenüber amerikanischen Medien angab, leide ihr Bruder an Dementia pugilistica. Das ist eine Funktionsstörung im Gehirn, die nach häufigen Schlägen oder Stößen auf den Kopf auftritt – bei Eishockey-Spielern ist das keine Seltenheit. Durch diese Dysfunktion habe Mark seine Impulse nicht unter Kontrolle, leide an Gedächtnisverlust und Depressionen.

Olympia-Gold und Italienmeistertitel
Mark Pavelich absolvierte von 1987 bis 1989 insgesamt 80 Spiele für den HC Bozen, wobei er 1988 den zehnten Meistertitel mit den Foxes feiern durfte. Sieben Jahre lang spielte der Amerikaner in der NHL, wobei er sich die Trikots der New York Rangers, der Minnesota North Stars sowie der San Jose Sharks überstreifte und 378 Einsätze sammelte. Größter Erfolg seiner Karriere war der Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1980 in Lake Placid mit den USA. Weil die Sowjetunion damals hoch favorisiert war, ging dieser Triumph später als das Miracle On Ice in die Geschichte ein. 1992 beendete Pavelich seine Karriere.

Autor: det

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