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Mark Pavelich (63) spielte 2 Saisonen in Bozen © HCB / HC Bozen Foxes

Foxes trauern um Meisterspieler

Der HCB Südtirol trauert um eine Vereinslegende. Der US-Amerikaner Mark Pavelich ist wenige Tage nach seinem 63. Geburtstag in einem Therapiezentrum tot aufgefunden worden. Zur Todesursache machte die Polizei von Minnesota keine Angaben.

Mark Pavelich aus Minnesota zählte beim HCB in den Jahren 1987 bis 1989 zu den Topscorern. In 80 Spielen schrieb der Center 130 Punkte an und hatte maßgeblichen Anteil am 10. Meisterschaftsgewinn der Bozner in der Serie A1.


Groß geworden war Pavelich in den 1970er-Jahren im Team der Universität Minnesota Duluth, seine erste Auslandsstation war der HC Lugano von 1980-81. Nach einem Engagement bei den New York Rangers (1981-86) und den Minnesota North Stars (1986-87) kam Pavelich nach Bozen. 1989 beendete er seine Karriere, gab in der Saison 1991-92 bei den neugegründeten San Jose Sharks ein kurzes Comeback in der NHL – ehe er seine sportliche Laufbahn endgültig beendete.

Sportlich top
International ist Mark Pavelich als Mitglied der US-Olympiamannschaft 1980 bekannt. In Lake Placid (USA) gewann das Team aus College-Spielern im olympischen Eishockey-Turnier sensationell gegen die damals eigentlich unschlagbare Sowjetunion. Pavelich schrieb mit dem Assist beim Siegestreffer von Mike Eruzione an. Dieses Spiel am 22. Februar ging als „Miracle on Ice“ in die Sportgeschichte ein. Wenige Tage später sicherten sich die USA mit einem Sieg im Finale über Finnland die olympische Goldmedaille.
Private Turbulenzen
Privat hatte Mark Pavelich mit Justizproblemen zu kämpfen. 2019 wurde der ehemalige Eishockey-Profi in Brooklyn angeklagt, weil er seinen Nachbarn mit einer Eisenstange angegriffen und mehrere Knochen gebrochen hatte.



Autor: zor

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