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Torhüter Jacob Smith hielt seinen Kasten sauber. © HC Pustertal/I. Foppa

Vuorinens goldenes Händchen: Wölfe auf Playoff-Kurs

Die erste Hürde ist genommen: Im ersten so wichtigen Spiel der Pre-Playoffs gegen Olimpija Ljubljana zeigte der HC Pustertal am Sonntagabend eine solide Leistung, die mit einem verdienten Erfolg belohnt wurde. Maßgeblichen Anteil am Sieg hatte eine Entscheidung von Coach Kasper Vuorinen, die durchaus überraschte.

Aus der Intercable Arena

Von:
Leo Holzknecht

War der HC Pustertal noch mit einem gleichwertigen Torhüter-Duo in die Saison gestartet, so etablierte sich Andreas Bernard im Laufe der Zeit als etatmäßige Nummer 1. Zuletzt war der Kalterer aber Leistungsschwankungen ausgesetzt, die Vuorinen nun dazu bewogen, einen Wechsel vorzunehmen – und das ausgerechnet kurz vor den Playoffs. Dieses Risiko wurde am Sonntag belohnt, denn Jacob Smith bot vor 2300 Fans einen überragenden Auftritt, der den Wölfen den ersten Sieg in der Best-of-three-Serie bescherte – 3:0 hieß es am Ende.


Vom Hocker haute das Duell nicht. Dafür fehlte es an Härte, Tempo und Spielwitz. Was die Zuseher aber zu sehen bekamen, war ein konzentrierter und konsequenter Auftritt der Wölfe. Obwohl die Gäste sich öfters im Angriffsdrittel aufhielten, wurden sie geschickt aus der Gefahrenzone gehalten. Und wenn es Mal brenzlig wurde, war Smith stets zur Stelle. Gleichzeitig agierten Jason Akeson & Co. im Spiel nach vorne äußerst effizient. Die wenigen Chancen, die die Schwaz-Gelben hatten, wurden eiskalt verwertet. Kurzum: Die Wölfe spielten perfektes Playoff-Eishockey.


Neben Smith waren ausgerechnet die viel gescholtenen Daniel Catenacci und Ryan Stanton die Matchwinner. Der Italo-Kanadier, der am 14. Oktober letztmals getroffen hatte, schnürte einen Doppelpack. Stanton, der bisher ein einziges Saisontor auf seinem Konto hatte, erzielte in Unterzahl das vorentscheidende 2:0. Vor dem zweiten Spiel der Serie am Dienstag in Laibach (19.15 Uhr) sind die Wölfe aber gewarnt, denn die Slowenen erwiesen sich keineswegs als unterlegener Gegner.

Die Höhepunkte

Ein Bann brichtÜber vier Monate wartete Daniel Catenacci auf einen Torerfolg, ausgerechnet in den Pre-Playoffs schlägt er zu. Der Italo-Kanadier lenkt eine Hereingabe von Alex Petan unhaltbar ab.
Smith rettetPustertals Goalie ist im ersten Drittel gleich mit mehreren Glanzparaden zur Stelle. Zuerst entschärft er einen Pance-Alleingang, dann rettet er auch gegen Ville Leskinen.
Ein zweiter Bann brichtMatthias Mantinger setzt in Unterzahl nach einem starken Forechecking den von der Bank kommenden Ryan Stanton in Szene, der Goalie Lukas Horak aussteigen lässt und nach knapp drei Monaten wieder trifft.
Wieder CatenacciDas ist die Entscheidung: Petan spielt im Powerplay den lauernden Catenacci an, der mit einem trockenen Direktschuss das 3:0 erzielt.

HC Pustertal – Olimpija Ljubljana 3:0

HCP: Smith (Bernard); Stanton-Messner, Kasastul-Ege, Glira-Atwal, Althuber; Hannoun-Frycklund-Petan, Morley-Schofield-Akeson, Deluca-Andergassen-Mantinger, Catenacci-Sill-Hasler, Öhler.
Trainer: Vuorinen

HKO: Horak (Kolin); Masic-Pavlin, Ronkainen-Dodero, Crnovic-Magovac, Stojan; Zajc-Bicevskis-Gooch, Mahkovec-Simsic-Leskinen, Pance-Predan-Mehle, Sodja-Bercic-Kiljunen, Povse.
Coach: Karhula

Tore: 1:0 Catenacci (6.22), 2:0 Stanton (33.02), 3:0 Catenacci (44.07)

Zuschauer: 2317

Stand in der Serie: 1:0

ICE Hockey League:

HC Innsbruck – Pioneers Vorarlberg 3:6
Tore: 0:1 van Nes (4.25), 1:1 Magwood (5.57), 1:2 Metzler (7.41), 1:3 Oden (23.37), 1:4 Erne (25.21), 2:4 Krogsgaard (28.30), 2:5 Macierzynski (35.18), 3:5 Green (37.40), 3:6 Owre (59.06)
Zuschauer: 2200
Stand in der Serie: 0:1

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