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Thomas Larkin wurde von einem schwedischen Gericht freigesprochen. © AS SPORTFOTO/ SÖRLI BINDER/SID

Aufatmen bei Larkin: Freispruch in Gerichtsverfahren

Thomas Larkin kann nach monatelangem Zittern durchschnaufen. Am Freitag wurde das Gerichtsurteil im Verfahren mit Daniel Paille bekannt, das den italienischen Nationalspieler von sämtlichen Vorwürfen freispricht.

2017 beging Larkin im Trikot von Adler Mannheim ein böses Foul gegen Paille, der damals beim schwedischen Klub Brynäs IF angestellt war. Der Kanadier musste in der Folge seine Karriere beenden und ist bis heute in medizinischer Behandlung. Er verklagte Larkin wegen Körperverletzung und verlangte fünf Millionen schwedische Kronen (rund 490.000 Euro) an Schadensersatz. Larkin musste sich vor einem Gericht in Schweden verantworten.


Am Freitag wurde das Ergebnis des Gerichtsverfahrens bekannt. Larkin wurde freigesprochen, das Gericht spricht davon, dass es ein Zusammenprall gewesen sein und keine vorsätzliche Aggression des Italo-Amerikaners. „Dem Angeklagten kann nicht vorgeworfen werden, dass er böswillig gehandelt habe. Der Kläger hat freiwillig an einem Eishockeyspiel teilgenommen und dadurch auch mögliche Verletzungen durch Gegenspieler in Kauf genommen.“ Larkin hatte bei einer Verhandlung im September beteuert, dass das Foul unabsichtlich passiert sei, wie die Zeitung Aftonbladet damals berichtete.

Auch die Schadensersatz-Forderungen von Paille wurden abgeschmettert. Weder Larkin noch Adler Mannheim müssen dem Kanadier Geld bezahlen.

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