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Leo Pföderl und Markus Vikingstad haben Grund zum Jubeln. © Social Media / Eisbären Berlin

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Leo Pföderl und Markus Vikingstad haben Grund zum Jubeln. © Social Media / Eisbären Berlin

Eisbären Berlin fehlt nur noch ein Sieg zum Titel

Den Eisbären Berlin fehlt im Finale der Deutschen Eishockey Liga nur noch ein Sieg gegen die Adler Mannheim zur erneuten Titelverteidigung.

Nach den beiden Erfolgen zum Auftakt setzte sich der Club aus der Hauptstadt auch im dritten Spiel der Finalserie durch und gewann angeführt vom Dreifach-Torschützen Eric Mik auswärts mit 5:1 (1:1, 2:0, 2:0). Schon am Donnerstag (19.30 Uhr) könnten die Eisbären in Berlin die zwölfte Meisterschaft klarmachen. Die Adler müssten indes vier Spiele in Serie gewinnen, um die Berliner noch abzufangen. Bislang gelang es allerdings keiner Mannschaft in einem DEL-Finale, einen 0:3-Serienrückstand noch zu drehen.


„Mannheim wird es sich nicht gefallen lassen, dass wir in der Serie mit 2:0 führen und sehr druckvoll ins Spiel starten“, hatte Berlins Verteidiger Eric Hördler gesagt. „Wir wissen, dass die Partie noch härter wird.“

Turbulenter Auftakt

Die Härte brachte vor 13.600 Zuschauern aber erst einmal sein Team ins Spiel: Kai Wissmann, der schon im Auftaktduell eine Fünf-Minuten-Strafe plus Spieldauer erhalten hatte, traf nach gerade einmal 21 Sekunden seinen früheren Mitspieler Maximilian Heim mit der Schulter am Kopf. Der Mannheimer musste zunächst angeschlagen in die Kabine, Wissmann kassierte dieselbe Strafe wie zuletzt. Für beide war die Partie vorzeitig beendet.

Die Eisbären-Fans heizten die Stimmung ein. © Social Media / DEL

Die Eisbären-Fans heizten die Stimmung ein. © Social Media / DEL


Mannheim profitierte von der Überzahl und kam durch Kapitän Marc Michaelis zur frühen Führung (3.). In einem temporeichen Spiel brauchten die Eisbären nur ein paar Minuten, um sich von dem Dämpfer zu erholen. Dann kamen sie aber durch Eric Mik zum Ausgleich (11.). Die Hausherren, die mit Justin Schütz auf ihren besten Playoff-Torschützen verzichten mussten, arbeiteten an der erneuten Führung. Einmal mehr scheiterten sie aber vor allem an Eisbären-Schlussmann Jonas Stettmer.

Am Ende wird's deutlich

Nach Wiederbeginn schafften es die Mannheimer vor den Augen von NHL-Star und Ex-Adler Moritz Seider zunächst kaum, sich zu befreien. Die Berliner belohnten sich für diese Druckphase durch Lester Lancaster (25.) und bauten den Vorsprung wieder durch Mik aus (39.). Im Schlussabschnitt machten es Nationalverteidiger Mik mit seinem dritten Tor – dem ersten Final-Hattrick eines Verteidigers in der DEL überhaupt – und Liam Kirk binnen 28 Sekunden deutlich (51./52.).

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