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Alex Lambacher präsentiert sein All-Star-Team. © Sport in Augsburg Thorsten Franz

Mein All Star-Team | Alex Lambacher

Im Laufe seiner Karriere kommt so mancher Spieler weit herum, steht mit Cracks von verschiedenen Kontinenten am Eis. Andere bleiben ihrem Heimatverein treu und teilen sich dort mit Akteuren aus nah und fern die Umkleidekabine. Viele von ihnen dürften aufgrund ihrer spielerischen Klasse, ihrer Härte oder ihrer Ausstrahlung in der Erinnerung haften geblieben sein. SportNews hat Südtiroler Spieler nach ihrer persönlichen Top Six befragt. Heute an der Reihe: Alex Lambacher.

Als einer von drei heimischen Cracks hält er in der DEL die Südtiroler Fahne hoch. Den Karrieresprung schaffte er in der abgelaufenen Saison, als die Augsburger Panther ihn unter Vertrag nahmen. Seine erste Saison in der besten deutschen Liga war von vielen Aufs und Abs geprägt, gleichzeitig aber auch von wertwollen Erfahrungen, die er für seine Zukunft nutzen will. Die Rede ist von Alex Lambacher, der uns das bisher prominenteste All-Star-Team präsentiert.

Tor
Olivier Roy (Augsburger Panther): „Olivier war in der vergangenen und wird auch in der kommenden Saison mein Mannschaftskollege sein. Für sein großes Können ist er ein sehr bodenständiger und netter Zeitgenosse, der im Tor sehr viel Ruhe ausstrahlt. Ich habe noch nie einen so konstanten Torwart gesehen, der – wenn es darauf ankommt – keine Fehler macht. Auch bei Patzern von Mitspielern hab ich ihn nie rumschreien gehört, sondern erst als nach dem Spiel einmal keine Wings mehr für ihn übrig waren.“
Verteidigung
James Wisniewski (Karriereende | linker Verteidiger): „James, der früher einer der besten Offensivverteidiger der NHL war, kam zur Olympiavorbereitung zu uns nach Kassel. Er wohnte bei mir im Haus. Man merkte sofort, warum er einmal so erfolgreich war. Seine sportlichen Fähigkeiten und seine Instinkte auf dem Eis waren Weltklasse.“

Armin Helfer (Karriereende | rechter Verteidiger): „Armin hat eine großartige Karriere hinter sich. Er war einer der ersten Südtiroler, die im Ausland Fuß fassten. Am meisten hat mich seine Teilnahme am Spengler Cup beeindruckt. Als ich zum ersten Mal bei der Senioren-Nationalmannschaft dabei war, merkte ich, dass er nicht nur ein sehr guter Eishockeyspieler ist, sondern auch ein super Typ. Er war ein vorbildlicher Führungsspieler, der gern Verantwortung übernahm.“
Sturm

Dominik Kahun darf in Lambachers Team nicht fehlen. © Instagram

Dominik Kahun (Buffalo Sabres l linker Flügel): „Dominik war nicht nur mein Mitspieler, sondern auch mein Klassenkamerad. Er ist einer der schlauesten Spieler, mit denen ich je zusammengespielt habe. Obwohl er nicht der Größte ist, überzeugt er mit seiner Spritzigkeit und seiner hervorragenden Übersicht. Diese Qualitäten brachten ihn bis in die NHL. Leon (Draisaitl, Anm. d. Red.) und er verstanden sich auf dem Eis blind. Es war schon fast unfair, wie chancenlos die Gegner gegen sie waren.“

Leon Draisaitl (Edmonton Oilers l Center): „Ich habe mit Leon im ersten Jahr in Mannheim gespielt. Sein Wille auf dem Eis und seine Hingabe für den Sport grenzten ihn damals schon von uns allen ab. Dazu kam, dass er technisch uns allen meilenweit voraus war. Diese Fähigkeiten gepaart mit seinem überragenden Spielverständnis machen ihn zu dem Spieler, der er heute ist.“

Der NHL-Topscorer: Leon Draisaitl © APA/getty / Codie McLachlan


Ben Smith (Adler Mannheim l rechter Flügel): „Einer der komplettesten Spieler, mit denen ich je zusammengespielt habe. Er erledigt die Drecksarbeit in Unterzahl, bereitet aber gleichzeitig auch Tore im Powerplay vor. Ich hab noch nie einen zweikampfstärkeren Spieler gesehen. Er setzt sich fast immer durch und ist, obwohl er den Stanley Cup und den Calder Cup (der AHL-Titel, Anm. d. Red.) gewonnen hat, sehr bodenständig geblieben.“
Trainer
Frank Fischöder (Jungadler Mannheim U20): „Er holte mich damals mit 13 nach Mannheim und war in den fünf Jahren, in denen ich bei den Adlern in der Jugend gespielt habe, vier Jahre mein Trainer. Er half mir der Spieler zu werden, der ich heute bin. Ich habe ihm viel zu verdanken.“



Autor: leo

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