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Aleandro Angaran ist ein vielversprechendes Talent. © Social Media

Onkel ist eine Ski-Legende: Italiener wechselt zum Demetz-Klub

Die Transferzeit ist in den europäischen Eishockey-Ligen endgültig angelaufen. Kürzlich gab der frischgebackene DEL2-Meister aus Regensburg, bei dem der Südtiroler Patrick Demetz seine Brötchen verdient, eine interessante Verpflichtung bekannt.

Trotz des Meistertitels ist die Zukunft von Patrick Demetz bei den Eisbären Regensburg ungewiss. Der 23-Jährige aus Wolkenstein werde zunächst seinen Urlaub genießen und dann Gespräche mit dem Verein führen, verriet er im Interview mit SportNews. Sollte er zum Klub aus Bayern zurückkehren, würde er auf einen Landsmann stoßen. Wie die Eisbären am Montag nämlich mitteilen, wird Aleandro Angaran in Zukunft für den DEL2-Meister auf Torejagd gehen.


Der 20-Jährige aus Cortina d’Ampezzo, der in Innichen geboren wurde, ist eine hoch interessante Personalie. Der Stürmer genoss seine Ausbildung in Cortina und bei Pieve di Cadore, wechselte aber schon im Alter von 14 Jahren nach Regensburg. Seither hat Angaran alle Jugendkategorien bei den Eisbären durchlaufen. In der abgelaufenen Saison avancierte er mit 53 Punkten in 33 Spielen sogar zum zweitbesten Scorer der Nachwuchsliga DNL, bevor er in den Playoffs verletzungsbedingt zusehen musste. Trotz dieser beeindruckenden Statistiken bestritt der Ampezzaner die U20-Weltmeisterschaft in Bled nicht. Wohl deshalb, um seinen Status als U21-Spieler nicht zu verlieren.

Versprechen für die Zukunft

Angaran stammt aus einer wahren Sportlerfamilie. Sein Onkel ist Ex-Ski-Star Kristian Ghedina, der Großvater soll Präsident vom AlpsHL-Klub Cortina gewesen sein. Wie Tommy Purdeller, Alessandro Segafredo oder Tommaso De Luca gehört Angaran dem starken 2004er-Jahrgang an. In Regensburg erhält Angaran, der auch den deutschen Pass besitzt, einen sogenannten Fördervertrag.

„Sein Talent und seine große Eishockeyleidenschaft haben ihn zu diesem wichtigen Karriereschritt geführt“, wird Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer zitiert. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Aleandro einen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs mit einem Fördervertrag ausstatten können und sind gespannt auf seine weitere Entwicklung hier bei den Eisbären.“

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