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NHL-Star Mathew Barzal und Italiens Alex Petan im Kabinengang der „Ice Hall“ in Helsinki.

Alex Petans spezielle Begegnung nach dem Kanada-Spiel

Für jeden Eishockeyspieler ist ein Aufeinandertreffen mit Kanada ein absolutes Highlight, erst recht für die Cracks von WM-Underdog Italien. Für einen der Azzurri ist es jedoch auch abseits der Eisfläche ein ganz spezielles Erlebnis.

Aus der WM-Arena in Helsinki

Von:
Alexander Foppa

Während die kanadischen Superstars nach dem routinemäßigen Interview-Marathon unmittelbar nach dem 6:1 gegen Italien bereits in der Kabine verschwunden waren, stand Mathew Barzal noch minutenlang am Ende des Spiertunnels und wartete. Er wartete auf einen Gegenspieler, nämlich Alex Petan.


Als der gebürtige Kanadier im Team der Azzurri auch die letzte Frage der Medienvertreter beantwortet hatte, gab es eine herzliche Begrüßung zwischen den beiden. Es wurde geflachst, gelacht und über den Urlaub nach der WM gesprochen. Petan erklärte die ungewöhnliche Szene später wie folgt: „Dante, Mathew und ich sind förmlich zusammen aufgewachsen. Wir sind ganz dicke Freunde.“ Mit Dante meint Petan seinen Cousin und Mitspieler Dante Hannoun, mit Mathew den 411-fachen NHL-Spieler Mathew Barzal.

„Ich drücke Italien bei dieser WM noch fest die Daumen.“ Kanada-Stürmer Mathew Barzal

Der Center der New York Islanders, der in der abgelaufenen Saison nicht weniger als 59 Scorerpunkte verbuchte, stammt wie Petan und Hannoun aus dem Umland von Vancouver. Deshalb war „das Italien-Spiel bereits im Vorfeld eines der Highlights bei dieser WM“, sagte Barzal nach der Partie und fügte dem hinzu: „Ich drücke Italien bei dieser WM noch fest die Daumen.“

Petan und Hannoun sind nicht die einzigen gebürtigen Kanadier bei den Azzurri. Unter anderem stammt auch Trainer Greg Ireland aus dem Mutterland des Eishockeysports. Er betrachtete das Duell mit dem Weltmeister allerdings deutlich sachlicher. „Ich stecke meine ganze Leidenschaft in mein Team, ich denke nur an Italien. Da ist es egal, gegen wen wir spielen.“
Ireland warnt vor Dänemark
Einen Blick auf den nächsten Gegner hat Ireland aber dennoch geworfen. Nach den überzeugenden Auftritten gegen die Schweiz und Kanada sollen seine Schützlinge am Dienstag (15.20 Uhr) gegen Dänemark nachlegen. „Wir haben gegen das wohl beste Team des Turniers gespielt, das obendrein gestern einen Ruhetag hatte, während wir erst vor 18 Stunden gegen die Schweiz an unsere Leistungsgrenze gehen mussten. Diesen guten Auftritt müssen wir gegen die Dänen wiederholen.“ Denn der Headcoach des Außenseiters weiß: „Dänemark ist eine physisch starke Truppe, dessen Qualität durch einige NHL-Spieler deutlich angehoben wird. Wir wollen uns in Hinblick auf die entscheidenden Spiele um den Klassenerhalt aber weiter steigern.“


>>> Hier geht's zum Bericht der Partie Italien-Kanada <<<

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