
Nico Hischier traf für die Schweiz. © ANSA / ANDREAS BECKER
Bei Heim-WM: Die Schweiz deklassiert Deutschland
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat auch das dritte WM-Gruppenspiel verloren und gegen Gastgeber Schweiz ein Debakel erlebt.
18. Mai 2026
Von: dpa
Das Team von Bundestrainer Harold Kreis ging mit 1:6 (0:0, 0:5, 1:1) in Zürich gegen den Vizeweltmeister unter und bleibt weiter punktlos. Es war die höchste WM-Niederlage überhaupt gegen den Erzrivalen. Wie schon im Vorjahr droht die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) bereits in der Vorrunde auszuscheiden.
Vor allem die Offensive hat nach wie vor kein WM-Niveau. Nur der Berliner Frederik Tiffels (56.) traf für Deutschland. Dennis Malgin, der sogar in deutscher Überzahl traf (26. Minute), Sven Andrighetto (29./46.), Christoph Bertschy (30.), Nico Hischier (38.) und Roman Josi (39.) bestraften mit ihren Toren die deutsche Ineffizienz und individuelle Fehler.
Die Schweiz besiegte Deutschland mit 6:1. © ANSA / ANDREAS BECKER
Um die K.o.-Runde zu erreichen, muss die DEB-Auswahl in den restlichen vier Partien unbedingt punkten und gleichzeitig auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Nächster Gegner ist am Mittwoch (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) Weltmeister und Olympiasieger USA.
Finnland paniert den Titelverteidiger
Titelverteidiger USA hat bei der Eishockey-WM in der Schweiz im dritten Spiel schon die zweite Niederlage einstecken müssen. Finnland fertigte das US-Team am Montag in Zürich mit 6:2 (3:1,2:0,1:1) ab und übernahm von Österreich die Führung in der Gruppe A. In der Gruppe B in Fribourg feierte Goldfavorit Kanada mit einem 5:1 (0:0,0:0,5:1) gegen Dänemark den dritten Sieg im dritten Spiel, Superstar Sidney Crosby bereitete vier Tore vor.Die Finnen schlagen die USA mit 6:2. © APA/afp / SEBASTIEN BOZON
Die Finnen überzeugten mit Effizienz in den ersten 22 Minuten, von zehn Schüssen landeten fünf im Tor von Joseph Woll (Toronto Maple Leafs), der danach vom Eis musste. Lenni Hameenaho (7., 22./PP), Patrik Puistola (9.), Aatu Räty (15.) und Saku Mälananen (22.) sorgten mit ihren Toren für die Vorentscheidung.
Kanada bewies erst im Schlussdrittel Abschlussqualität und ging dank Treffern von Porter Martone (41.), Gabriel Vilardi (44.) und Denton Matychuk (44.) 3:0 in Führung. Nach dem 1:3 von Nick Olesen (51.) trafen noch Ryan O'Reilly (52.) und Parker Wotherspoon (60.).
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