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Andreas Bernard zeigt bis dato eine bärenstarke WM-Vorstellung. © APA/afp / JUSSI NUKARI

Bernard wurmt das Beinahe-Shutout: „Das tut weh“

Italien war gegen Frankreich ganz nah dran am ersten Sieg bei der Weltmeisterschaft in Helsinki. Am Ende bleibt ein Punkt, der niemanden zufriedenstellt – erst recht nicht Torhüter Andreas Bernard. Ihm wurde eine WM-Premiere vermasselt.

Aus der WM-Arena in Helsinki

Von:
Alexander Foppa

14 Mal stand Andreas Bernard bei einer A-Weltmeisterschaft zwischen den Pfosten, 14 Mal hat er sich mindestens einen Gegentreffer eingefangen. Nun deutete am Mittwoch alles auf seine Shutout-Premiere und Italiens ersten Zu-Null-Sieg bei einer WM seit 22 Jahren hin. Bis zur 59. Minute, dann kam Sacha Treille und schickte beide Teams in die Overtime. Am Ende bejubelte Frankreich einen 2:1-Sieg.


„Mein erstes Shutout ist nicht wichtig, mich ärgert einfach ungemein, dass wir gegen Ende hin die Schüsse nicht mehr geblockt, den Puck nicht mehr rausbekommen haben. Das geht so nicht“, spricht Bernard nach der Partie gegenüber SportNews Klartext. Der Ärger ist verständlich, denn mit einem Sieg hätte Italien den Klassenerhalt zum Greifen nahe gehabt: „Das tut weh. Wir haben unser bislang bestes Spiel gezeigt und dennoch verloren.“

Bernard selbst zeigt bei der WM in Helsinki bis dato überragende Vorstellungen. Mit 128 Schüssen hat er die mit Abstand meisten aller WM-Torhüter aufs Tor bekommen. Fast 93 Prozent dieser Abschlüsse konnte er entschärfen – ein starker Wert! „Mit meiner Leistung bin ich bisher zufrieden. Ich will meinem Team einfach helfen, Punkte zu sammeln. Heute waren wir ganz knapp dran, doch wenn wir so weiterspielen ist auch gegen Deutschland und die Slowakei was drin.“

„Wir schaffen den Klassenerhalt, da bin ich mir sicher!“ Italien-Stürmer Luca Frigo

Einer, der in Helsinki am frühen Mittwochabend (Ortszeit) ein besonderes Wechselbad der Gefühle durchlebt hat, ist Luca Frigo. Der 28 Jahre alte Stürmer aus dem Piemont hat das wohl beste Spiel seiner Nationalteam-Karriere geboten und Italien zwischenzeitlich mit 1:0 in Front geschossen. „Jeder von uns hat hier in Helsinki schon richtig gut gespielt. Doch das bringt uns nicht weiter. Wichtiger ist es, dass wir als Kollektiv überzeugen und punkten. Das galt gegen Frankreich und das gilt auch in den verbleibenden drei Spielen“, gab Frigo mit stoischem Blick zu Protokoll und schob abschließend noch hinterher: „Wir schaffen den Klassenerhalt, da bin ich mir sicher!“

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