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Daniel Glira hat den Blick aufs Kasachstan-Spiel gerichtet. © Valentina Gallina

Daniel Gliras Erfolgsformel: So schlagen wir Kasachstan!

Am Montag steigt für Italiens Eishockey-Nationalteam bei der Weltmeisterschaft das Alles-oder-Nichts-Spiel gegen Kasachstan. SportNews hat sich im Vorfeld dieses Abstiegsduells mit Daniel Glira unterhalten.

Aus Helsinki

Von:
Alexander Foppa

Das Blue Team hat am Samstagabend gegen die Slowakei die sechste Niederlage beim Turnier in Finnland kassiert. Mit 1:3 fiel diese allerdings sehr knapp aus. „Wir haben unser beste Spiel gezeigt, wir haben über 60 Minuten gutes Eishockey geboten. Die Partie war bis zum Schluss offen und wurde letzthin durch Kleinigkeiten und einzelne Episoden entschieden“, blickt Daniel Glira zurück.


Der Verteidiger des HC Pustertal hat in Helsinki seine ersten beiden Scorerpunkte (1 Tor, 1 Assist) bei einer Weltmeisterschaft überhaupt verbucht und über weite Strecken starke Leistungen geboten. Davon unbeeindruckt sagt er: „Das einzige was zählt ist das nächste Spiel. Wir müssen gut regenerieren. Der spielfreie Sonntag war dringend notwendig, damit die Haxen am Montag wieder voll da sind.“ Laut Glira hätte man sich aus den bisherigen Spielen mehr erhofft gehabt, „vor allem so, wie die Partien gelaufen sind, wäre mehr drin gewesen. Aber uns war von vorne herein klar, dass das letzte Duell mit Kasachstan entscheidend sein könnte. Darauf waren wir vorbereitet.“

„Wir müssen aus allen Lagen feuern, dann werden wir Erfolg haben.“ Daniel Glira

Vorbereitet will Glira auch ins abschließende Spiel gehen. Er hat Kasachstan im bisherigen Spielverlauf bereits häufiger beobachtet und sagt: „Die sind richtig, richtig spielstark. Der Großteil der Spieler verdient sein Geld in der KHL, die haben schon ordentlich was drauf. Ich habe mir das Spiel Kasachstan gegen die Slowakei angesehen, da hielten die Kasachen auch physisch ordentlich dagegen.“

Daniel Glira spielt bislang eine starke Weltmeisterschaft. © V. Gallina

Der 28-jährige Toblacher zeigt großen Respekt vor dem Tabellenschlusslicht, sagt aber auch: „Kasachstan ist definitiv schlagbar.“ Und wie das geht, weiß er auch: „Unsere Stärke ist der Teamspirit. Wenn wir kompakt stehen und uns richtig reinwerfen, so wie das in den anderen Spielen auch der Fall war, können wir’s packen. Wichtig ist, dass wir hinten die Räume eng machen und in der Vorwärtsbewegung geradliniger spielen als zuletzt. Wir haben bislang zu wenig aufs Tor geschossen, dieser Fakt ist nicht von der Hand zu weisen. Die Statistiken diesbezüglich lügen nicht. Wir müssen am Montag aus allen Lagen feuern, dann werden wir auch Erfolg haben!“

Fest steht jedenfalls: Der Sieger des letzten Gruppenspiels wird auch kommendes Jahr an der A-Weltmeisterschaft teilnehmen, der Verlierer muss den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.

SportNews
wird seine Leser am Montag ab 15.20 Uhr mit einem Live-Ticker am Laufenden halten.


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