S+
Juraj Slafkovsky (rechts) traf doppelt. © APA/afp / ALEXANDER NEMENOV

h Nationalteams

Juraj Slafkovsky (rechts) traf doppelt. © APA/afp / ALEXANDER NEMENOV

Die Arena bebt – und die erste Überraschung ist perfekt

Noch bevor Italiens Herren bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina debütierten, begann das Turnier mit einem lauten Knall – und das in vielerlei Hinsicht. Die favorisierten Finnen wurden von der Slowakei (und deren frenetischen Fans) in die Knie gezwungen.

Zwölf lange Jahre mussten die Eishockey-Fans rund um den Globus auf diesen Moment warten. Endlich trafen wieder die besten Spieler der Welt auf internationaler Bühne aufeinander. Die Rollen waren dabei klar verteilt: Die mit 24 NHL-Akteuren gespickten Finnen peilten in der Italien-Gruppe gegen Außenseiter Slowakei einen Auftakt nach Maß an. Stattdessen gelang aber den Osteuropäern in der rappelvollen Santa-Giulia-Arena die faustdicke Überraschung – 4:1 hieß es am Ende.


Schon in den letzten Tagen – im Rahmen des Damen-Turniers – ging es in der größeren der beiden Olympia-Arenen stimmungsvoll zu. Der Lärmpegel stieg an diesem Nachmittag aber noch weiter in die Höhe. Und dafür waren vor allem die zahlreich anwesenden slowakischen Fans verantwortlich. Diese durften nach rund acht Minuten den ersten Treffer bejubeln, als Juraj Slafkovsky einen Fehler im Aufbau bestrafte und Finnlands Torhüter Juuse Saros verlud.

Hlavaj hält Sieg fest

Die Skandinavier diktierten fortan das Geschehen, bissen sich die Zähne aber ein ums andere Mal an Torhüter Samuel Hlavaj aus. Der 24-Jährige war neben Doppeltorschütze Slafkovsky mit einer Fangquote von 97,5 Prozent einer von zwei Matchwinnern. Auch nach dem schön herausgespielten Ausgleich durch Eeli Tolvanen zu Beginn des zweiten Drittels blieb Hlavaj konzentriert – und kaum zu bezwingen.

Samuel Hlavaj brachte die Finnen zur Verzweiflung. © APA/afp / -

Samuel Hlavaj brachte die Finnen zur Verzweiflung. © APA/afp / -


Den entscheidenden Treffer erzielte Dalibor Dvorsky in der 48. Minute, als er einen Nachschuss ins Tor setzte. Nur drei Minuten später schlug erneut Slafkovsky zu. Der Star der Montreal Canadiens platzierte seinen Schuss im Powerplay genau ins Kreuzeck. Anschließend warfen die Finnen alles nach vorne, doch an Hlavaj gab’s kein Vorbeikommen. Schließlich war es Adam Ruzicka, der mit dem Empty-net-Treffer den Deckel drauflegte. Die mit über 11.000 Fans gefüllte Arena stand endgültig Kopf.

Gruppe B:

Slowakei – Finnland 4:1
Tore: 1:0 Slafkovsky (7.45), 1:1 Tolvanen (24.15), 2:1 Dvorsky (47.20), 3:1 Slafkovsky (50.30), 4:1 Ruzicka (57.39)

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH