
Stefan Mair verliert die Zuversicht nicht. © Vanna Antonello
„Der Klassenerhalt ist erreichbar“: Mair bleibt zuversichtlich
Italien steht bei der Eishockey-WM am Freitag vor seiner fünften Bewährungsprobe – und die hat es in sich: Mit Schweden wartet eine echte Großmacht des internationalen Eishockeys. Co-Trainer Stefan Mair sprach vor der Partie darüber, was er sich von seiner Mannschaft erhofft.
22. Mai 2026
Von: leo
Nach vier Spielen rangiert Italien punktlos am Tabellenende der Gruppe B. Dass die Azzurri am Freitag diese Bilanz aufbessern können, ist zu bezweifeln – und das, obwohl Schweden in Fribourg bisher noch nicht geglänzt hat. Gegen Kanada (3:5) und Tschechien (3:4) ging das Team von Sam Hallam leer aus, Slowenien (6:0) und Dänemark (6:2) schlugen die Skandinavier hingegen deutlich.
Angeführt von den 18-jährigen Jungstars Viggo Bjorck und Ivar Stenberg will Schweden am Freitag den nächsten Schritt in Richtung Viertelfinale machen. „Wir müssen dieselbe Einstellung wie gegen Tschechien an den Tag legen“, mahnt Co-Trainer Stefan Mair. „Es geht darum, dem Gegner so wenig Raum wie möglich zu bieten und um jeden Puck zu kämpfen. Das Ziel ist es, als Mannschaft weiter zu wachsen, um für die Partien gegen Dänemark und Slowenien bereit zu sein.“
Italien steht vor einer hohen Hürde. © ANSA / CYRIL ZINGARO
Angesprochen auf den bisherigen Verlauf, sagt Mair: „Im Vergleich zu den letzten Weltmeisterschaften der Top Division sind unsere Leistungen deutlich besser. Wir hatten auch Pech – so wie in der Partie gegen Norwegen. Gegen Tschechien haben wir hingegen einen sehr organisierten Auftritt hingelegt, der von einem grandiosen Damian Clara gestützt wurde. Es war nicht selbstverständlich, die Intensität so hochzuhalten, nachdem der Stachel nach der Norwegen-Niederlage tief saß.“
Hoffnung stirbt zuletzt
Obwohl mit Slowenien der Hauptgegner um den Klassenerhalt schon drei Punkte auf dem Konto hat, bleiben die Azzurri zuversichtlich. 2019 etwa, als das Blue Team letztmals nicht abstieg, reichte ein Sieg im letzten Spiel gegen Österreich.„Was Headcoach Jukka Jalonen fordert, ist Selbstvertrauen. Wir müssen den Puck auch dann spielen, wenn wir unter Druck stehen. Wir können nicht 60 Minuten lang ausschließlich verteidigen und den Puck nur tief bringen“, sagt Mair. Seit dem WM-Debüt sei das Niveau des Teams jedoch stark gestiegen, „weshalb der Klassenerhalt noch erreichbar ist.“ SportNews begleitet die Partie ab 20.20 Uhr wie gehabt mit einem Liveticker.
Eishockey-WM, Gruppe B:
Freitag, 21. Mai:Kanada – Slowenien (16.20 Uhr)
Italien – Schweden (20.20 Uhr)
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