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Für die Azzurri gab es gegen die Ukraine nichts zu holen. © FISG

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Für die Azzurri gab es gegen die Ukraine nichts zu holen. © FISG

Ein tapferes Italien verliert gegen die Ukraine

Das erste Turnier unter der Leitung des neuen Trainers Pat Cortina endete für Italiens Nationalteam am Samstagabend mit einer Niederlage gegen die Ukraine.

Ein Sieg (gegen Großbritannien) und zwei Niederlagen (gegen Polen und die Ukraine): So lautet Italiens Bilanz beim European Cup of Nations in Sosnowiec (Polen). Am Samstagabend mussten sich die Azzurri der Ukraine mit 2:3 geschlagen geben, zeigten dabei aber eine ansprechende Leistung. Erst im Schlussdrittel drehte der Gegner das Match.


Gegen die Ukraine, die als Aufsteiger im Mai 2027 an der A-WM teilnehmen wird, hütete Asiago-Goalie Rudy Rigoni den Kasten und zeigte einen guten Auftritt. Enrico Larcher kehrte genauso wie Alan Lobis in die Aufstellung zurück. Mit Lobis, Tommy Purdeller, Peter Spornberger, Gabriel Nitz, Julius Ramoser und Ivan Deluca standen sechs Südtiroler im Lineup. Nicolo Remolato bekam eine Verschnaufpause.

Goalie Rudy Rigoni zeigte ein gutes Match. © Polski Hokej

Goalie Rudy Rigoni zeigte ein gutes Match. © Polski Hokej


Die Ukraine ging in der 10. Minute durch einen Penalty von Denyskin in Führung. Spornberger hatte laut den Refs zuvor während eines Getümmels den Puck mit dem Handschuh blockiert. Doch die Azzurri schlugen im Mitteldrittel zurück: Zanattas Hammer von der blauen Linie fand den Weg ins Tor (22.), dann sorgte Luisetti für eine Premiere. Der Stürmer des HC Gröden erzielte sehenswert seinen ersten Treffer im azurblauen Trikot (35.).

Peresunko dreht das Match

Doch die Ukraine drehte das Match im letzten Drittel. Ein fataler Fehlpass von Capannelli sorgte dafür, dass Peresunko alleine vor dem Tor auftauchte und zum 2:2 einnetzte (47.). Dann stand erneut Peresunko im Fokus, als er im Powerplay den Siegtreffer erzielte (50.).

Mit dem Punktemaximum von neun Zählern entscheidet die Ukraine das Turnier für sich. Dahinter folgen Polen (5), Italien (4) und Großbritannien. Nun gibt’s für die Azzurri eine lange Pause, denn das nächste Turnier findet erst Anfang Februar statt. In Slowenien trifft Italien dann auf die Hausherren, auf Frankreich und erneut auf die Ukraine.

Italien – Ukraine 2:3

Italien: Rudy Rigoni (Fadani); Buono-Pietroniro, Spornberger-Nitz, Zanatta-Filippo Rigoni #77, Colli-Larcher; Lobis-Capannelli-Purdeller, Ramoser-Deluca-Madaschi, Zandegiacomo-Filippo Rigoni #19-Mansueto, Sanna-Schiavone-Luisetti
Trainer: Cortina

Ukraine: Diachenko (Boiko); Ratushnyi-Sysak, Dakhnovskyi-Volkov, Hrebenyk-Matusevych, Bodnar-Yevtiekhov; Trakht-Fadieiev-Vorona, Denyskin-Zakharov-Kovalchuk, Krivoshapkin-Kupriianov-Peresunko, Olinyk-Sadovikov-Borodai
Trainer: Khristich

Tore: 0:1 Denyskin (9.28), 1:1 Zanatta (21.11), 2:1 Luisetti (34.46), 2:2 Peresunko (46.25), 2:3 Peresunko (49.21)

Zuschauer: 389

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