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Italiens neue Cheftrainerin: Stacey Colarossi © Italia Hockey

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Italiens neue Cheftrainerin: Stacey Colarossi © Italia Hockey

„Erfüllt mich mit Stolz“: Das neue Italien legt los

Vor zehn Tagen gab der italienische Eissportverband FISG bekannt, Stacey Colarossi als neue Cheftrainerin verpflichtet zu haben. Die Kanadierin beginnt ihre Amtszeit in dieser Woche mit einem Vorbereitungsturnier in Bardejov (Slowakei), wo sie ihre ersten Ideen im rundum erneuerten Team der Azzurre einbringen will.

Nach den Olympischen Spielen peilt Italiens Nationalmannschaft das nächste große Fernziel an: Die Weltmeisterschaft der Division IB in Mailand im kommenden Jahr. Unter Colarossi soll dabei der erstmalige Aufstieg in die Top-Division gelingen. Die 50-Jährige ist bereits die vierte Person an der Spitze von Italiens Nationalmannschaft in den letzten zwei Jahren. Auf Stephanie Poirier folgte Eric Bouchard, der das Team bei den Olympischen Spielen führte, ehe dessen Assistent Alexander Tremblay nur für die Weltmeisterschaft übernahm.


„Ich war vor allem darauf gespannt, eine neue Kultur und ein neues Eishockey kennenzulernen“, wird Colarossi auf der Verbandsseite zitiert. „Schon als ich mich in den ersten gemeinsamen Stunden mit den Spielerinnen unterhielt, hörte ich Ideen und Gedanken, die sich von meinen eigenen unterschieden.“ Sie sehe die Wahl, nach Italien zu kommen, als eine Herausforderung – „und ich mag neue Challenges. Zudem ist auch viel Stolz dabei, denn es ist das Land meines Vaters.“

So lässt Colarossi spielen

Bei ihrem ersten Trainingslager setzt Colarossi auf einen rundum erneuerten Kader, denn von 21 Spielerinnen traten nur acht bei den Olympischen Spielen in Mailand an – darunter mit Nadia Mattivi der absolute Superstar. „Ich mag es, ein Team Stück für Stück aufzubauen und zu entwickeln. Es ist interessant, jetzt einen Kader mit vielen jungen Spielerinnen zur Verfügung zu haben. Wir müssen daran arbeiten, ihnen zu helfen, sich in die Welt der 'Großen' einzufinden“, betont Colarossi, die dabei auf die Hilfe der routinierten Spielerinnen baut.

Die Azzurre treten mit einem rundum erneuerten Team an. © Vanna Antonello

Die Azzurre treten mit einem rundum erneuerten Team an. © Vanna Antonello


Die Kanadierin pocht auf ein Spielsystem, das teamorientiert und von physischer Präsenz gekennzeichnet ist. „Ich setze nicht auf allzu komplizierte Konzepte, ich bevorzuge ein einfaches Spielsystem, in dem die Physis der Technik mit konstantem Eislaufen hilft.“

Bezüglich der ersten Spiele gegen die Niederlande, Österreich und die Slowakei sagt sie: „Wir müssen nicht auf das Ergebnis schauen, sondern versuchen, stetige Verbesserungen zu erzielen – nicht nur von Spiel zu Spiel, sondern auch nach jedem Training. Die ersten Eindrücke sind auf jeden Fall positiv. Schritt für Schritt wollen wir die Mannschaft aufbauen“, schließt sie ab.

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