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Die Eishockey-Halle Santa Giulia war Austragungsort der Olympischen Spiele 2026. © ANSA / SALVATORE DI NOLFI

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Die Eishockey-Halle Santa Giulia war Austragungsort der Olympischen Spiele 2026. © ANSA / SALVATORE DI NOLFI

Ermittlungen wegen Mailands Eishockey-Halle

Der Rechnungshof der norditalienischen Region Lombardei hat eine Untersuchung wegen möglicher Schäden in Millionenhöhe für die Staatskasse in Zusammenhang mit der Eishockey-Halle Santa Giulia in Mailand in die Wege geleitet.

Die Halle hatte während der Olympischen Winterspiele im Februar die Eishockey-Bewerbe beherbergt. Die Polizei hat Unterlagen sichergestellt, um die sogenannten „Extrakosten“ für die Eishockeyhalle zu prüfen.


Ursprünglich hätte die Halle vom deutschen Privatkonzern Eventim, zu dem auch der Ticketanbieter TicketOne gehört, ohne öffentliche Mittel errichtet werden sollen. Aufgrund gestiegener Baukosten beantragte die Eventim-Tochter Evd Milan Srl laut Medienberichten 134 Millionen Euro zusätzliche öffentliche Finanzierungen. Eine technische Prüfung der Stadtverwaltung hatte einen geringeren Betrag von etwas über 50 Mio. Euro berechnet.

Die Ermittlungen zielen darauf ab, festzustellen, ob öffentliche Kassen übermäßig belastet wurden, berichteten italienische Medien. Es wurden bisher keine strafrechtlichen Vorwürfe erhoben.

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