
Jukka Jalonen (hinten), der Cheftrainer der Azzurri ist zufrieden. © ANSA / FAZRY ISMAIL
„Es ist unmöglich, mehr von meinem Team zu verlangen“
Italiens Eishockey-Nationalmannschaft hat im zweiten Spiel die Slowakei an den Rand einer Niederlage gebracht. Am Ende blieb die Sensation aber aus und die „Azzurri“ zogen mit 2:3 den Kürzeren. Dementsprechend enttäuschend fielen die Reaktionen aus.
13. Februar 2026
Von: kp
„Nach dem Spiel war die Stimmung in der Kabine im Keller“, sagte Italiens Verteidiger Daniel Glira nach dem unglücklichen 2:3 gegen die Slowakei und fügte hinzu: „So knappe Niederlagen schmerzen manchmal mehr, als wenn man sang- und klanglos verliert. Wir hätten uns mehr verdient.“
Der 31-Jährige aus Toblach bildete gemeinsam mit seinem Klubkollegen Greg DiTomaso das dritte Abwehrpaar und stand knapp zehn Minuten auf dem Eis. „Wir haben besser begonnen als gegen Schweden. Die ersten 20 Minuten waren richtig gut. Im zweiten Drittel haben wir den Faden verloren und sind ziemlich unter Druck geraten. Der Anschlusstreffer hat uns neues Leben eingehaucht. Am Ende waren wir ganz nah am Ausgleich dran. Leider ist das 3:3 nicht mehr gefallen“, bedauerte Glira.
„Nach dem Spiel war die Stimmung in der Kabine im Keller.“ Daniel Glira
Der Defensivspieler des HC Pustertal gibt zu, dass er „selbst nicht mit solch starken Auftritten von Italien gerechnet hat. Schließlich spielen wir gegen zumindest auf dem Papier übermächtige Gegner. Die beiden Torhüter haben uns bisher sehr geholfen. Wir haben aber auch defensiv gut dagegen gehalten. Gegen die Slowakei haben wir auch Druck ausgeübt und uns einige gute Chancen erarbeitet.“
Der Chefcoach ist stolz
„Es ist schwierig, ja sogar unmöglich, mehr von meinem Team zu verlangen, ich bin sehr stolz. Alle haben auf dem Eis jeden Tropfen Energie gelassen, und das hat es uns ermöglicht, in den letzten Minuten noch die Chance zu haben, das Spiel auszugleichen. Schade, dass es so gelaufen ist. Die Entscheidung, Damian Clara fünf Minuten vor Schluss vom Eis zu nehmen, ist schnell erklärt: Mit zwei Toren Rückstand mussten wir das Tempo erhöhen, sonst wäre es zu spät gewesen. Jetzt werden wir uns bestmöglich auf das Spiel gegen Finnland vorbereiten. Dieses wird für mich besonders werden,“ zeigte sich Italiens Cheftrainer Jukka Jalonen trotz der Niederlage zufrieden.Damian Clara musste nach seiner Hereinnahme einmal hinter sich greifen. © APA/afp / JULIEN DE ROSA
„Wir haben erneut eine großartige Leistung gezeigt. Es ist schade, dass uns nur wenig zum Ausgleich oder sogar zum Sieg gefehlt hat: In den letzten Minuten haben wir zweifellos an die Möglichkeit geglaubt, es zu schaffen. Wir sind zufrieden mit der Intensität, die wir auf dem Eis gezeigt haben. Nach diesen ersten 120 Minuten der Olympischen Spiele sind wir uns bewusst, dass wir diesen wirklich starken Teams mithalten können“, sagte der Grödner Stürmer Diego Kostner.
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