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Gabriel Nitz sorgte für eine Sternstunde. © ANSA / FRIEDEMANN VOGEL

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Gabriel Nitz sorgte für eine Sternstunde. © ANSA / FRIEDEMANN VOGEL

Gabriel Nitz: „Ein Kindheitstraum, der in Erfüllung geht“

Gabriel Nitz schwebt auf Wolke 7, denn der 19-Jährige steht in Fribourg erstmals bei einer Eishockey-WM im Einsatz. Doch damit nicht genug: Am Sonntag erzielte der 19-Jährige bei der 1:4-Niederlage gegen die Slowakei auch noch den ersten Treffer der Azzurri bei diesen Titelkämpfen.

Aus Fribourg

Von:
Leo Holzknecht

Über 105 Minuten musste die Jalonen-Truppe warten, ehe sie bei der Eishockey-WM ihren ersten Treffer bejubeln durfte. Für diesen war ausgerechnet jener Spieler verantwortlich, von dem man es sich am wenigsten erwarten konnte: 71 Partien hat Gabriel Nitz in seiner noch jungen Karriere in der AlpsHL und ICEHL bestritten – ein Tor gelang dem Teenager dabei noch nie.


Ausgerechnet auf der größtmöglichen Bühne brach nun sein persönlicher Torbann. In der 46. Minute klärten die Slowaken nach vorne, Nitz fackelte nicht lange und überlistete den slowakischen Schlussmann Adam Gajan. „Ich habe im ersten Moment gar nicht realisiert, dass ich das Tor erzielt habe, weil ich einen Ablenker vermutete. Als es mir klar wurde, ging ein Kindheitstraum in Erfüllung. Auf dieser Bühne ein Tor zu schießen, ist ein fanatisches Gefühl“, betonte der Südtiroler, der in der nächsten Saison mit seinem Zwillingsbruder Raffael in die Jugendabteilung des finnischen Erstligisten HPK wechselt.

Schnell an das Niveau angepasst

An das gestiegene Niveau der WM hat sich der Verteidiger der Wipptal Broncos und des HC Pustertal schnell angepasst. „Aber es gibt immer noch Luft nach oben“, erzählt der 19-Jährige. „Auf die gezeigten Leistungen kann ich aufbauen.“

Jake Smith zeigte ein starkes Match. © ANSA / SALVATORE DI NOLFI

Jake Smith zeigte ein starkes Match. © ANSA / SALVATORE DI NOLFI


Einen speziellen Nachmittag erlebte auch Torhüter Jacob Smith. Vor zehn Jahren nach Südtirol gekommen, bestritt der 31-Jährige sein erstes WM-Spiel. „Ich habe nach dem Kanada-Spiel erfahren, dass ich heute zum Zug komme, meine übliche Routine abgespult und war darauf bedacht, es so viel wie möglich zu genießen“, erzählt Smith, der mit starken Paraden eine Empfehlung für weitere WM-Einsätze abgab.

„Ich bin zufrieden, wie ich und wie wir als Mannschaft gespielt haben. Wir haben hart gekämpft, unzählige Schüsse geblockt, sind aggressiv aufgetreten und können viel Positives mitnehmen. Das Tor von Gabriel war ein unglaublicher Moment für das ganze Team.“

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