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Torhüterin Gabriella Durante hatte mit Italien keine Chance. © APA/afp / DARKO BANDIC

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Torhüterin Gabriella Durante hatte mit Italien keine Chance. © APA/afp / DARKO BANDIC

Gegen die USA hat Italien keine Chance

Italiens Eishockey-Damen haben bei den Olympischen Spielen in Mailand für mächtig Furore gesorgt. Doch wie erwartet war für die Azzurre am Freitagabend im Viertelfinale gegen die USA Endstation.

Vor dem Turnier hatten nur wenige auf einen Sieg, geschweige denn auf den Viertelfinaleinzug der Azzurre getippt. Die Lokalmatadorinnen überraschten jedoch alle, schlugen Frankreich und Japan und lösten das Ticket für die Runde der letzten acht vorzeitig – zum ersten Mal in der olympischen Geschichte. Im Viertelfinale gab es dann gegen Turniertopfavorit USA eine 6:0-Pleite.


Das Team um Superstar Hillary Knight hatte bereits in der Gruppenphase in vier Partien 20 Tore erzielt – und nur eines kassiert. Auch den amtierenden Olympiasieger Kanada schlugen die US-Amerikanerinnen problemlos mit 5:0. Italien versuchte alles, um sich dem übermächtigen Gegner in den Weg zu stellen, ehe nach gut 13 Minuten die USA nach einem platzierten Schuss von Megan Keller erstmals jubelten.

Die USA (in blau) war Italien (in weiß) haushoch überlegen. © APA/afp / JULIEN DE ROSA

Die USA (in blau) war Italien (in weiß) haushoch überlegen. © APA/afp / JULIEN DE ROSA


Mit 0:1 und einem Schussverhältnis von 2:20 ging es für das Blue Team dann in die erste Drittelpause. Im zweiten Durchgang drehte die USA in der Milano-Rho-Arena, die im Messegelände aufgebaut wurde, auf und erzielte gleich fünf Tore. Im ersten Aufeinandertreffen in der Geschichte zwischen diesen beiden Nationen im Frauenbereich passierte dann im Schlussdrittel nicht mehr viel.

Die Azzurre mit den fünf Südtirolerinnen Laura Lobis, Franziska Stocker, Anna Caumo, Manuela Heidenberger und Sara Kaneppele können aber trotzdem stolz auf sich sein. Die sieben Wochen Vorbereitung in Montreal und die harte Arbeit haben sich mehr als nur ausgezahlt. Einige von ihnen konnten sich auch ins Rampenlicht spielen – darunter auch die 19-jährige Matilde Fantin.

USA – Italien 6:0

USA: Philipps (Frankel); Keller-Edwards, Harvey-Winn, Stecklein-Barnes, Guilday; Curl-Carpenter-Knight, Bilka-Heise-Murphy, Coyne-Pannek-Zumwinkle, Dunne-Janecke-Simms, Scamurra.
Trainer: Wroblewski

ITA: Durante (Fedel); Mattivi-Stocker, Lobis-Fortino, Guerriero-Varano, Pierri; Caumo-Della Rovere-Reyes, Abatangelo-Fantin-Tutino, Roccella-Niccolai-Heidenberger, Kaneppele-Saletta-Mazzocchi, Bonafini.
Trainer: Bouchard

Tore: 1:0 Keller (13.31), 2:0 Coyne (21.41), 3:0 Coyne (24.51), 4:0 Edwards (25.17), 5:0 Curl (31.29), 6:0 Bilka (38.27)

Zuschauer: 3.930

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