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Schweden besiegte Italien (in blau-weiß) klar. © APA/afp / JULIEN DE ROSA

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Schweden besiegte Italien (in blau-weiß) klar. © APA/afp / JULIEN DE ROSA

Gegen Schweden hat Italien keine Chance

Nach dem historischen Auftaktsieg gegen Frankreich gab es für Italiens Eishockey-Damen bei den Olympischen Spielen in Mailand den erwarteten Dämpfer. Gegen Schweden war für die Azzurre nichts zu holen, trotzdem gab es aus Südtiroler Sicht ein erfreuliches Ereignis.

48 Stunden nach dem 4:1-Auftaktsieg gegen Frankreich verlor die Truppe von Nationaltrainer Eric Bouchard am Samstag vor über 10.000 Zuschauern in Mailand gegen das favorisierte Schweden erwartungsgemäß mit 1:6. Schweden liegt in der Weltrangliste mit 3.730 Punkten auf Platz sechs und damit elf Ränge oder 685 Zähler vor Italien.


Die schwedische Mannschaft ist sehr jung, nur Anna Kjellbin und Lisa Johansson sind älter als 27 Jahre, und sehr „nordamerikanisch“ geprägt: Sieben Spielerinnen kommen aus der NCAA-Liga und vier aus der PWHL, während zwölf in der nationalen Meisterschaft spielen. Die Azzurre wehrten sich zwar nach Kräften, doch der Klassenunterschied war vor allem im zweiten Drittel bemerkbar.

Franziska Stocker trifft gegen ihre Schwedinnen

Beim Blue Team spielten auch gegen Schweden wieder fünf Südtirolerinnen. Während Manuela Heidenberger knapp zwei Minuten vor der ersten Drittelpause eine gute Chance ausließ, war Franziska Stocker erfolgreich: Die Schweden-Legionärin traf mit einem platzierten Schuss, der etwas verdeckt war, im Mitteldrittel zum zwischenzeitlichen 1:3.

Italien hatte gegen Schweden in der Defensive viel zu tun. © APA/afp / JULIEN DE ROSA

Italien hatte gegen Schweden in der Defensive viel zu tun. © APA/afp / JULIEN DE ROSA


Spannung kam dann aber keine mehr auf, weil Schweden nur eine Minute später den alten Abstand wiederherstellte. Insgesamt spielt Stocker heuer ihr insgesamt viertes Jahr in Schweden – heuer in der zweithöchsten Spielklasse. Für die 28-Jährige aus Leifers, die vor 12 Jahren für Italien debütiert hatte, war es aber sicherlich ein besonderer Treffer.

Das Ziel der Azzurre ist es, das Viertelfinale zu erreichen. Dazu müssen sie unter die ersten drei der Gruppe B kommen. Dafür stehen am Montag und Dienstag die beiden richtungsweisenden Spiele gegen Japan und Deutschland auf dem Programm.

Italien – Schweden 1:6

Italien: Fedel (Durante); Mattivi-Stocker, Lobis-Fortino, Guerriero-Varano, Pierri; Reyes-Fantin-Abataneglo, Roccella-Della Rovere-Caumo, Heidenberger-Tutino-Mazzocchi, Kaneppele-Niccolai-Banafini, Saletta.
Trainer: Bouchard

Schweden: Svensson (Soderberg); Jungaker-Nylen, Raunino-Kjellbin, Adolfsson-Karlsson, Andersson; Svensson-Olsson-Thea Johansson, Lisa Johansson-Hjalmarsson-Thuvik, Hallin-Lundin-Bouveng, Wikner-Ljunblom-Hall, Hedqvist.
Trainer: Lundberg

Tore: 0:1 Adolfsson (09.50), 0:2 Lundin (29.36), 0:3 Hjalmarsson (31.47), 1:3 Stocker (33.30), 1:4 Olsson (34.39), 1:5 Johansson (46.53), 1:6 Johansson (54.32)

Zuschauer: 10.727

Gruppe B

Pos.LandTorverhältnisPunkte
1.Schweden10:26
2.Deutschland6:63
3.Japan5:73
3.Italien5:73
5.Frankreich3:70

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