
Gianluca Vallini spricht über die kleinere Eisfläche. © HC Bozen / Vanna Antonello
Gianluca Vallini erklärt die Krux mit der kleineren Eisfläche
Die Diskussionen um die Santa-Giulia-Arena in Mailand beinhalteten in den letzten Wochen auch die Größe der Eisfläche. Vor allem die Torhüter müssen sich darauf einstellen, weiß Gianluca Vallini.
08. Februar 2026
Von: leo
Im Vergleich zur NHL-Standardgröße ist die Eisfläche in Mailand rund zehn Zentimeter breiter, gleichzeitig aber auch einen ganzen Meter kürzer. Das entspricht zwar den Regularien des internationalen Eishockey-Verbandes IIHF und wurde von den Spielern ohne großen Groll aufgenommen, eine Umstellung ist es aber natürlich trotzdem. Für alle Spieler gilt es somit bis zum Turnierauftakt am Mittwoch, die nötigen Anpassungen vorzunehmen.
„Damian Clara, Davide Fadani und ich konzentrieren uns in erster Linie auf die veränderte Größe, da sich die Winkel im Vergleich zu dem, was wir gewohnt sind, deutlich verändern“, erklärt Gianluca Vallini. „Wir haben mehrere Meetings mit Torwarttrainer Thomas Tragust abgehalten, um an all jenen Situationen zu arbeiten, die uns helfen können, auf diesem Niveau zu bestehen.“ Vallini ergänzt, dass die Azzurri im Training bereits gute Ansätze zeigen. Für den Moment laufe alles gut. Auch die Qualität des Eises sei seiner Meinung nach hervorragend.
Vallini kann es kaum erwarten
Der Bozner, der in Mailand hinter Clara und Fadani die Nummer drei in der Torwarthierarchie ist, kam auch auf die Eröffnungsfeier zu sprechen, die er hautnah miterlebte. Wegen seiner Ehefrau, der Tischtennisspielerin Debora Vivarelli, hatte er die Olympia-Luft schon 2024 in Paris aufgesaugt. „Am Freitag habe ich im San Siro unbeschreibliche Emotionen erlebt – auch, weil wir im Stadion von Milan waren, einem Verein, den ich schon immer unterstütze. Die Show war unglaublich. Als Gastgebernation haben wir die Zuneigung des Publikums wirklich gespürt.“Die Azzurri sind bereit. © FISG / Vanna Antonello
Vallini wirft auch einen Blick auf die bevorstehenden Aufgaben: „Das erste Spiel gegen Schweden wird wahrscheinlich das schwierigste. Gegen Deutschland haben wir gezeigt, dass wir auch gegen Teams dieses Niveaus mithalten können. Wir müssen uns vor allem unserer Qualitäten bewusst sein, die es uns ermöglichen, sehr gutes, offenes Eishockey zu spielen“, sagt Vallini – wohl wissend, dass auf der anderen Seite ein schier übermächtiger Kontrahent stehen wird.
Der Torhüter freue sich jedenfalls auf ein unvergessliches Erlebnis, bei dem es schwer werden werde, „die Emotionen zu kontrollieren. Gegen Schweden wird meine Familie dabei sein, danach kommt auch meine Frau Debora. Sie werden meine ersten Olympischen Spiele noch besonderer machen.“
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