
Die USA starteten perfekt. © APA/afp / ALEXANDER NEMENOV
Hoher Besuch: US-Frauen feiern erfolgreichen Auftakt
US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio sind zu den Olympischen Winterspielen in Mailand eingetroffen und haben bereits einen ersten Wettkampf besucht.
05. Februar 2026
Von: dpa
Der Stellvertreter von Präsident Donald Trump landete mit der Sondermaschine Air Force Two am Vormittag. Vance, der von seiner Familie begleitet wird, traf danach mit US-Sportlern zusammen und sah am frühen Abend den 5:1-Sieg der US-Frauen im Eishockey-Vorrundenspiel gegen Tschechien.
Vance saß dabei zusammen mit seiner Frau und seinen drei Kindern auf der Tribüne der Milano Rho Eishockey-Arena auf dem Messegelände neben Rubio. Größere Reaktionen aus dem Publikum auf die prominenten Gäste gab es keine. „Das ganze Land – Demokraten, Republikaner, Unabhängige – wir alle drücken euch die Daumen und jubeln für euch“, sagte Vance der Nachrichtenagentur AP zufolge beim Zusammentreffen mit amerikanischen Sportlerinnen und Sportlern.
JD Vance klatschte auf der Tribüne mit. © APA/afp / ALEXANDER NEMENOV
Der Besuch findet – wie die gesamten Spiele – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Der Tribünenabschnitt, auf dem die beiden Politiker saßen, wurde von etlichen Sicherheitsbeamten bewacht. Für Ärger sorgte vor Olympia, dass in der großen US-Delegation auch Beamte der Einwanderungspolizei ICE dabei sind.
Vance nimmt zusammen mit Rubio am Freitagabend auch an der zentralen Eröffnungsfeier im San-Siro-Stadion von Mailand teil. Italiens Finanz- und Wirtschaftsmetropole richtet die Spiele zusammen mit Cortina d'Ampezzo aus. Nach Medienberichten wird sich der US-Vize bis Montag in Italien aufhalten. Bei einem Rom-Besuch vor einigen Monaten hatten die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen für Vance größeren Unmut ausgelöst.
Proteste gegen Anwesenheit von ICE-Beamten
Neuen Ärger gab es dieses Mal, weil zum Schutz von US-Offiziellen auch ICE-Beamte dabei sind. Die Einwanderungspolizei steht wegen ihres teils brutalen Vorgehens gegen Migranten, bei dem in der Großstadt Minneapolis zwei Menschen erschossen wurden, in der Kritik.Hier finden die Eishockey-Spiele statt: In der Santa-Giulia-Arena in Mailand. © APA/afp / JULIEN DE ROSA
Die Regierung in Rom versicherte mehrfach, dass zum Schutz der öffentlichen Ordnung während der Spiele ausschließlich italienische Sicherheitskräfte zum Einsatz kommen werden. Bei einer Demonstration waren Plakate wie „No Ice in Milano“ („Kein Ice in Mailand“) zu sehen. Insgesamt sind mehr als 6.000 Sicherheitskräfte im Einsatz.
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