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Freuen sich auf die U18-WM: FISG-Vizepräsident Thomas Rottensteiner, U18-Spielerinnen Saskia Rohregger und Manuela Heidenberger, OK-Chefin Barbara Tschager und FISG-Eishockey-Verantwortlicher Marcello Cobelli (von links). © Sportissimus

In der Ritten Arena jagt ein Eissport-Highlight das nächste

Der Ritten bebt in den kommenden Wochen! Unmittelbar nach dem Jahreswechsel finden in Klobenstein gleich drei Eissport-Großereignisse statt, die am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz im Panoramasaal des Bozner Flughafens vorgestellt wurden.

Besonders groß und fast spürbar ist die Vorfreude auf die U18-Weltmeisterschaft der 1. Division – Gruppe A der jungen Frauen. Schließlich findet das erste Bully bereits am kommenden Montag, 9. Jänner statt. Sechs Nationen – Italien, Österreich, Deutschland, Ungarn, Frankreich und Norwegen – nehmen am Event in der Ritten Arena teil und spielen um den Aufstieg in die Top-Division. Für die Gastgeber von Ritten Sport ist es eine große Ehre: „Wir sind stolz und freuen uns. Die Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen. Wir sind bereit und sind überzeugt, dass es eine tolle WM wird. Der Eintritt zum Turnier ist frei, deshalb hoffen wir natürlich, möglichst viele Fans zu begrüßen“, erklärte Roberto Rampoldi, der Präsident der Rittner Buam SkyAlps, im Rahmen des Medientermins.


Auch das italienische Team freut sich auf die Heim-WM. „Wir werden alles geben. Unser großes Ziel ist natürlich der Aufstieg, aber wir sind uns alle bewusst, dass wir gegen sehr starke Gegner antreten werden“, stapelte Kapitänin Saskia Rohregger vom SV Kaltern tief. Vor allem für Manuela Heidenberger ist das Turnier auf dem Ritten etwas Besonderes, denn sie ist in Oberbozen zu Hause, nur wenige Kilometer vom Stadion entfernt. „Für mich ist das natürlich das Höchste, was es gibt. Auf dem Ritten habe ich zum Eishockey gefunden, jetzt dort ein Turnier dieser Größenordnung zu spielen, ist wirklich ein Traum“, freute sich die 15-Jährige bei der Pressekonferenz.

Ein wichtiges Turnier in Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2026

Nicht nur Gastgeber und Spielerinnen, auch der italienische Verband FISG ist heiß auf die WM. „Dass Ritten für dieses Großereignis perfekt geeignet ist, war uns allen klar. Diese Turniere sind wertvoll für unseren Verband und das italienische Eishockey. Fraueneishockey ist im Wachsen, auch bei uns in Italien. Das unterstützen wir und klar – wir wollen auch erfolgreich sein, vor allem in Hinblick auf die Olympischen Spiele 2026 in unserem Land“, blickte Thomas Rottensteiner, Vizepräsident des italienischen Eissportverbandes FISG, voraus.

Neben der U18-WM der jungen Frauen wurden im Rahmen des Medientermins in Bozen zwei weitere Großereignisse präsentiert. Einmal haben es die Rittner Buam SkyAlps geschafft, sich für die Finalrunde der IHL Serie A zu qualifizieren. „Die Teilnehmer für dieses Turnier im Turnier wurden mittels der italienischen Duelle in der grenzen-überschreitenden Alps Hockey League ermittelt. Gespielt wird um den Italienmeistertitel in einer Round Robin. Die Duelle werden zwischen 7. und 11. Februar ausgetragen“, erklärte Marcello Cobelli, Eishockeyverantwortlicher der FISG. Die beiden Mannschaften, die in der Tabelle auf den Plätzen eins und zwei liegen, haben zwei Heimspiele, die anderen beiden eines.

Die Kapitäne der Südtiroler Vereine: Christian Borgatello (HC Meran), Tobias Brighenti (Unterland Cavaliers) und Simon Kostner (Rittner Buam). © Sportissimus


Neben den Rittner Buam haben das Ticket auch Cortina und mit den Hockey Unterland Cavaliers „Bacio della Luna“ und dem HC Meran Pircher zwei weitere Südtiroler Klubs. Bei der Pressekonferenz waren die Kapitäne der drei heimischen Klubs – Simon Kostner (Rittner Buam SkyAlps), Tobias Brighenti (Unterland Cavaliers) und Christian Borgatello (HC Meran) – anwesend und alle sprachen im selben Tenor: „Wenn wir schon dabei sind, dann wollen wir es natürlich erfolgreich zu Ende bringen und Italienmeister werden!“

Die Pond Hockey European Championship als krönender Abschluss

Vom 10. bis 11. Februar steigt auf dem Eisring der Ritten Arena zum insgesamt achten Mal seit 2014 die Europameisterschaft im Pond Hockey. Drei gegen drei auf kleine Tore, ohne Torhüter, ohne Bodychecks, ohne Abseits – es ist der Ursprung des Eishockeys, der immer noch von zahlreichen Anhängern auf der ganzen Welt verfolgt und geliebt wird. Auch in Südtirol, und speziell am Ritten.

© Sportissimus


„Es haben sich schon an die 45 Teams aus ganz Europa angemeldet. Wir freuen uns riesig“, sagte OK-Chef Alexander Rottensteiner. Nach zwei coronabedingten Absagen in Serie ist man in Klobenstein natürlich voller Vorfreude: „Pond Hockey verbindet für uns das Hockey mit Spaß. Es geht um den Wettkampf, aber auch um das Beisammensein. Man trifft wieder Freunde aus anderen Ländern und gibt auf dem Eis dann alles“, erzählte etwa Alexander Egger, der Kapitän des dreimaligen Turniergewinners „Die Huskies“. Die Bedeutung dieser Sportereignisse für den Ritten unterstrichen vor den Anwesenden auch Paul Lintner (Bürgermeister Gemeinde Ritten), Wolfgang Holzer (Präsident Tourismusverein Ritten) und Peter Göller von Hauptsponsor Raika Ritten.

Schlagwörter: Eishockey rittner buam

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