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Nico Hischier soll die Schweiz als Kapitän zu einer WM-Medaille führen. © ANSA / PETER SCHNEIDER

NHL-Superstar von Bernard & Co. begeistert: „Good job!“

Italiens Eishockey-Auswahl war beim WM-Auftakt gegen die Schweiz zwar klar unterlegen, dennoch ernteten Daniel Frank und seine Mitspieler am Samstag viel Anerkennung. Und das selbst von einem der besten Eishockeyspieler der Welt, der SportNews nach der Partie völlig verschwitzt Rede und Antwort stand.

Aus der WM-Arena in Helsinki

Von:
Alexander Foppa

Selbst zwanzig Minuten nach Spielende perlte Nico Hischier in den Katakomben der „Ice Hall“ in Helsinki noch Schweiß über die Stirn. Das Aufeinandertreffen mit Italiens Auswahlspielern, das viele als reines Schaulaufen erwartet hatten, haben beim Schweizer Kapitän Spuren hinterlassen. Er, der mit seinen 23 Jahren auch bei NHL-Klub New Jersey Devils als Spielführer vorangeht, mehr als 300 Spiele in der Eishockey-Königsklasse bestritten hat und bei der WM 2021 als einer der besten drei Spieler gewählt wurde, musste gegen die Azzurri bis an seine Leistungsgrenze gehen.


So war Hischier im Gespräch mit SportNews, unmittelbar nach dem 5:2, auch voll des Lobes für das Blue Team. „Die Italiener haben uns das Leben ungemein schwer gemacht. Sie sind sehr eng gestanden, haben viele Schüsse blockiert. Sie haben mit uns mitgehalten, das war wirklich ein 'good job'.“ Explizit hervorgehoben hat Hischier Italiens Torhüter Andreas Bernard: „Der Goalie hat ein richtig gutes Spiel gemacht!“

Auch der Kalterer Schlussmann musste nach der Partie erstmal tief durchatmen. In den 60 Spielminuten zuvor wurden immerhin 47 Schüsse auf seinen Kasten gefeuert. „Ich hab's lieber, wenn ich regelmäßig geprüft werde, dann bleibt die Konzentration hoch“, schmunzelte Bernard, der allerdings hinzufügte: „47 Schüsse sind dann aber vielleicht doch ein paar zu viel. Dennoch: Wir haben tapfer gekämpft, uns Chancen erspielt und auch Tore geschossen. Das tut dem Selbstvertrauen gut.“

„Das war schon ein gutes Gefühl, ein richtig gutes sogar.“ Daniel Glira

Einer der beiden Treffer geht auf das Konto von Daniel Glira. Für den Verteidiger aus dem Pustertal war es der erste Treffer überhaupt bei einer Weltmeisterschaft. Dementsprechend groß war die Freude beim HCP-Crack: „Das war schon ein gutes Gefühl, ein richtig gutes sogar. Wir sind jedes Drittel besser geworden, darauf lässt sich aufbauen.“

Ein besonderes Spiel für Diego Kostner

Ein ähnliches Fazit zieht Diego Kostner, für den es als Schweiz-Legionär ein ganz besonderes Spiel war. „Mir war es wichtig, dass wir hier eine gute Figur abgeben, denn bei den Schweizern spielen einige Bekannte von mir, wie mein letztjähriger Ambrì-Teamkollegen Michael Fora. Klar war die Schweiz deutlich besser, doch mit diesem Auftakt können wir sehr zufrieden sein. Jetzt müssen wir uns aber auch gegen Kanada beweisen“, so Kostner mit dem abschließenden Blick auf das zweite Gruppenspiel am Sonntag (12.20 Uhr, MESZ) gegen das kanadische Star-Ensemble.

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