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Rok Ticar war der gefeierte Spieler bei den Slowenen. © ANSA / ANTHONY ANEX

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Rok Ticar war der gefeierte Spieler bei den Slowenen. © ANSA / ANTHONY ANEX

Pustertal-Stürmer wischt Italien eins aus

Italiens Chancen auf den Klassenerhalt bei der Eishockey-WM in der Schweiz sind am Dienstagabend merklich gesunken. Schuld daran ist ausgerechnet ein Routinier des HC Pustertal.

Nach dem sensationellen Overtime-Sieg zum Auftakt gegen Tschechien hat Slowenien am dritten WM-Spieltag für die nächste faustdicke Überraschung gesorgt. Am Dienstagabend wurde auch der Slowakei beim 4:5 nach Penaltyschießen ein Punkt abgeknöpft.


Der alles überragende Akteur auf dem WM-Eis in Fribourg war Rok Ticar. Der 37-jährige „Oldie“ im Team der Osteuropäer bereitete zunächst einen Treffer seines Teams vor, dann traf er auch noch per Doppelpack selbst ins Netz. Mit dem 4:4 eine halbe Minute vor Spielende sicherte er Slowenien den Punkt, im Penaltyschießen war Ticar dann auch noch der Einzige seines Teams, der ins Schwarze traf.

Ticar ist der Held der Slowenen

Ticar ist einer von 16 (!) slowenischen Nationalspielern, die ihr Geld in der ICE Hockey League verdienen. Er ist ausgerechnet beim HC Pustertal unter Vertrag, den er in der abgelaufenen Saison bis ins Finale geführt hat. Ausgerechnet deshalb, weil er seinen HCP-Teamspielern nun eins ausgewischt hat.

Durch den Punktgewinn entfernt sich Slowenien – vor Beginn der WM neben Italien ein heißer Abstiegskandidat – immer weiter vom Tabellenkeller. Der Nachbar aus dem Osten könnte vor dem abschließenden direkten Duell gegen die Azzurri am kommenden Montag womöglich bereits gerettet sein.


Eishockey-WM, Gruppe B
Pos.LandSpielePunkte
1.Kanada39
2.Slowakei38
3.Tschechien37
4.Norwegen36
5.Schweden33
6.Slowenien33
7.Dänemark30
8.Italien30

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