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Italien verlor knapp. © FISG

Trotz Niederlage: Azzurri lassen gute Ansätze erkennen

Italiens Eishockey-Nationalmannschaft hat am Donnerstagabend in Pontebba das dritte WM-Testspiel gegen Slowenien zwar verloren, dabei aber eine aufsteigende Form bewiesen.

Obwohl Slowenien im Gegensatz zu Italien nicht in der Top Divison spielt, befindet sich das Team von Matjaz Kopitar vom Potential her mindestens auf einer Höhe mit Italien. Das kam am Donnerstag zum Ausdruck: Selbst ohne zahlreiche Leistungsträger aus der DEL waren Ziga Pance & Co. ebenbürtig und gewannen letzten Endes nicht unverdient mit 2:1. Italien bot seinerseits eine ansprechende Leistung, belohnte sich aber nicht für die vielen herausgespielten Chancen.


Nach dem 2:1-Sieg und der 0:5-Niederlage gegen Österreich bestritt das Team von Greg Ireland das dritte Testspiel der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Finnland. Erstmals konnte der kanadische Übungsleiter auf die Dienste der Asiago-Akteure zurückgreifen, die nach dem gewonnen AlpsHL-Titel verspätet zugestoßen waren. Marco Insam und Daniel Frank fielen dagegen angeschlagen aus. Im Tor bekam Justin Fazio den Vorzug gegenüber Andreas Bernard und Davide Fadani, die in den ersten beiden Spielen das Tor gehütet hatten.

Italien und Slowenien boten ein ansehnliches Spiel. © FISG


Der Italo-Kanadier machte seine Sache mehr als nur gut, gleiches galt für dessen Pendant Matija Pintaric, der zahlreiche Chancen des Blue Teams durch starke Paraden vereitelte. Abgesehen von Fazio stachen die HCP-Akteure Matthias Mantinger und Dante Hannoun bei Italien heraus. Am Freitag findet in Pontebba ein weiteres Freundschaftsspiel statt – dann aber gegen WM-Gegner Frankreich.

Die Höhepunkte

  • Im ersten Drittel wechseln sich die Drangphasen ab. Italien wird durch einen Sanna-Pfosten und einen Mantinger-Alleingang gefährlich, Slowenien schrammt durch Magovac und Sabolic an der Führung vorbei.
  • Phil Pietroniro vergibt zu Beginn des zweiten Abschnittes freistehend vor Pintaric eine hundertprozentige Chance, im Gegenstoß nützen Robert Sabolic und Anze Kuralt die ungenügende Raumaufteilung des Blue Teams durch eine schöne Kombination aus.
  • Anschließend vergibt Marco Magnabosco das 1:1, kurz darauf erhöht Tadej Cimzar nach einem fatalen Marchetti-Bock in der offensiven Zone per Alleingang auf 2:0.
  • Nur 42 Sekunden später folgt die Reaktion der Azzurri: Alex Petan setzt im Powerplay Alex Trivellato in Szene, der den Puck mit einem satten Direktschuss in die Maschen knallt.
  • Im Schlussdrittel geht Italien die Luft aus. Slowenien übernimmt das Kommando, hat aber Glück, dass Alex Petan im Powerplay nicht das 2:2 erzielt.
Italien – Slowenien 1:2
Italien: Fazio (Bernard); Trivellato-Di Perna, Spornberger-Pietroniro, Glira-Miglioranzi, Ginetti-Casetti, Gios; Mantinger-Petan-Sanna, Felicetti-Kostner-Marchetti, Frigo-Hannoun-Magnabosco, Deluca-Mantenuto-Berger, Kasslatter.
Coach: Ireland

Slowenien: Pintaric (Us); Robar-Magovac, Gregorc-Podlipnik, Stebih-Crnovic, Urukalo-Logar; Sabolic-Ticar-Kuralt, Pance-Cimzar-Ograjensek, Koblar-Simsic-Maver, Sturm-Tomazevic-Zajc.
Coach: Kopitar

Tore: 0:1 Sabolic (24.38), 0:2 Cimzar (28.21), 1:2 Trivellato (29.03)

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