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Damian Clara, Goalie von Italien. © IIHF (2) / V. Antonello

Wer waren die prägenden WM-Akteure in Bozen?

Aus organisatorischer Sicht war die Eishockey-WM der 1. Division A in Bozen ein voller Erfolg. Sportlich hat es für das Blue Team nicht mit dem angepeilten Aufstieg geklappt, was eine Enttäuschung darstellt. Hier gibt es einen Rückblick mit vielen Statistiken.

Eine oftmals volle und stimmungsvolle Sparkasse Arena, packende Duelle und viele Tore. Die Eishockey-WM in Bozen ist Geschichte. Doch wer waren die Spieler, die dem Event den Stempel aufgedrückt haben? Hier gibt’s die Antworten.

Die besten Torschützen

Saghoon Shin (Südkorea) und Rok Ticar (Slowenien) waren mit 4 Toren die besten Torschützen der WM in Bozen. Vienna-Capitals-Stürmer Ticar zeigte sich mit einer Treffsicherheit von 22,22 Prozent etwas effizienter als der Südkoreaner, bei dem 17,39 Prozent der Schüsse in das Tor gingen. Italiens beste Torjäger waren Daniel Frank, Diego Kostner und Anthony Salinitri (je 3 Tore).


Die Top-Vorlagengeber

Auch hier haben die Südkoreaner die Nase vorne – allerdings nicht alleine. Der Leiferer Alex Trivellato hat nämlich ebenso 4 Assists gesammelt, wie Robert Sabolic (Slowenien) und Sangwook Kim und Young Jun Lee (beide Südkorea). Die Azzurri Luca Frigo, Thomas Larkin, Daniel Mantenuto und Michele Marchetti haben je 3 Vorlagen gegeben.

Der Topscorer

3 Tore und 3 Vorlagen: Das ist die Ausbeute von Janos Hari, der damit die Topscorer-Wertung der WM in Bozen gewonnen hat. Der Ungar, der in der ICE bei Fehervar spielt, kann zudem eine Plus-Minus-Wertung von +5 vorweisen. 5 Scorerpunkte haben u.a. Daniel Frank, Anthony Salinitry, Luca Frigo, Daniel Mantenuto und Michele Marchetti vom Blue Team gesammelt.

Italiens Michele Marchetti hat 5 Scorerpunkte gesammelt. Hier scheiterte er aber an Bence Balisz, einem der besten Goalies der WM.

Die bösen Burschen

Satte 29 Strafminuten bekam der ungarische Stürmer Istvan Sofron aufgebrummt. Der ehemalige EBEL-Akteur ist aber nicht der einzige Akteur, der ordentlich zugelangt hat. Auch die Südkoreaner Sangyeob Kim (27) und Jin Kyu Park (25) mussten lange zuschauen. Sie waren auch die einzige Spieler, die eine Spieldauer-Strafe aufgebrummt bekommen haben. Beim Blue Team saßen Daniel Mantenuto, Daniel Catencacci und Ivan Deluca (allesamt 4) am längsten in der Kühlbox.

Die besten Tormänner

Die meisten Schlussmänner zeigten bei der WM in Bozen gute Leistungen. Einzig der Japaner Yuta Narisawa fällt mit einer Fangquote von 87,88 Prozent etwas ab. Der statistisch beste Tormann war Gasper Kroselj (er spielt in der Slowakei) von Slowenien, der mit einer Quote von 96,00 Prozent beeindruckte. Bence Balisz aus Ungarn, der in Norwegens 1. Liga sein Geld verdient, kam mit 95,00 Prozent auf Platz 2. Italiens Damian Clara war nicht immer sattelfest, kam aber immerhin auf 90,43 Prozent gefangener Schüsse.

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