
Manuela Heidenberger & Co. gab gegenüber SportNews Auskunft. © ANSA / FAZRY ISMAIL
„Wir werden viel aus dieser Niederlage lernen“
Obwohl Italiens Frauen-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Mailand im zweiten Gruppenspiel gegen Schweden lange Zeit mithalten konnte, wurden ihr bei der 1:6-Niederlage die Grenzen aufgezeigt. Das Schussverhältnis von 47:19 untermauert die Überlegenheit der Skandinavierinnen eindrucksvoll. Trotzdem nehmen die „Azzurre“ viel Positives mit, wie sie nach der Schlusssirene berichteten.
07. Februar 2026
Von: kp
Franziska Stocker aus Leifers bestreitet derzeit ihre vierte Saison in Schweden und erzielte den Ehrentreffer für den Gastgeber. „Ich bin zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Wir haben nie aufgegeben und Kampfgeist und Leidenschaft gezeigt. Es gab lange Momente des Leidens, aber zeitweise haben auch wir sie unter Druck gesetzt. Sie haben ihre großen technischen Qualitäten unter Beweis gestellt und schön herausgespielte Tore geschossen. Die Zuschauer waren erneut eine große Hilfe: Es ist unbeschreiblich, vor so begeisterten Fans zu spielen, und dank ihrer Unterstützung haben wir bis zum Schluss gekämpft. Die Qualifikation für das Viertelfinale ist noch in unseren Händen. Wir werden aus diesem Spiel gegen Schweden lernen und noch stärker durchstarten.“
Die Kapitänin Nadia Mattivi sagte hingegen: „Es war das schwierigste Spiel der letzten Jahre. Schweden ist zweifellos eine der derzeit besten Mannschaften der Welt. Zeitweise konnten wir mit ihnen mithalten, dann haben uns einige Fehler den Sieg gekostet. Auch aus solchen Situationen kann man lernen, wir haben noch zwei Spiele vor uns, um unser erstes Ziel zu erreichen. Das Spiel gegen Japan wird wahrscheinlich entscheidend sein: Die Asiatinnen sind ein völlig anderer Gegner, der besser strukturiert und weniger körperbetont und technisch spielt.“
Eine einmalige Erfahrung
„Es war ein intensives Spiel“, versicherte dagegen Manuela Heidenberger und fügte hinzu: „Wir haben in den ersten 20 Minuten gut mitgehalten, aber im Mitteldrittel aus unerklärlichen Gründen stark nachgelassen. Wir können viel daraus lernen. Gegen Schweden kann man verlieren. Es ist eine sehr starke Mannschaft, die über viele sehr gute Spielerinnen verfügt.“Nadia Mattivi spricht von einem sehr schweren Spiel. © APA/afp / JULIEN DE ROSA
Die Stürmerin aus Oberbozen, die seit zwei Jahren beim finnischen Vizemeister HPK der Hartgummischeibe hinterherjagt, ist mit 18 Jahren die jüngste Spielerin im Team von Trainer Eric Bouchard und begeistert von der Stimmung auf der Tribüne: „Ich habe in meinem Leben noch nie vor so vielen Leuten gespielt. In der Arena herrscht eine unbeschreibliche Atmosphäre. Die Fans peitschen uns ununterbrochen nach vorne und sind uns eine große Hilfe. Die Viertelfinal-Qualifikation ist durchaus noch möglich. Wir werden sowohl gegen Japan am Montag als auch gegen Deutschland am Dienstag alles geben und uns nur auf uns konzentrieren.“
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