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Radko Gudas sorgt in der NHL für Ärger. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / SEAN M. HAFFEY

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Radko Gudas sorgt in der NHL für Ärger. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / SEAN M. HAFFEY

Schmutzige Aktion gegen NHL-Star: Empörung um Badboy

Eine schmutzige Aktion lässt in der NHL die Wogen hochgehen. Im Mittelpunkt steht ein Badboy, der die Saison eines Superstars möglicherweise beendet hat.

Die zuletzt schwächelnden Toronto Maple Leafs gewannen am Donnerstag zwar auf heimischem Eis mit 6:4 gegen die Anaheim Ducks, verloren dabei jedoch ihren Star-Spieler Auston Matthews aufgrund einer Verletzung am Unterkörper. Der Ärger darüber war im Lager der Gastgeber hinterher groß.


Matthews, der Kapitän der Maple Leafs, verletzte sich in der 36. Minute, als er von Ducks-Käptn Radko Gudas mit einem schmutzigen Check gegen das Knie niedergestreckt wurde. Matthews musste anschließend von einem Betreuer und einem Teamkollegen vom Eis geführt werden und konnte sein linkes Bein nur minimal belasten.



Übeltäter Gudas musste mit einer Matchstrafe unter die Dusche. „Das war eine schmutzige Aktion. Ich hoffe, die Liga schaut sich das noch einmal ganz genau an“, echauffierte sich Leafs-Coach Craig Berube nach dem Match.

Er nahm Crosby aus dem Spiel

In amerikanischen Medien wird spekuliert, dass Matthews' Saison nach diesem Check zu Ende sein könnte. Dadurch wird der Ärger über Radko Gudas noch einmal größer. Der Tscheche hat nämlich den bereits zweiten Superstar binnen weniger Monate auf dem Gewissen.

Hier verletzte Radko Gudas (rechts) den Superstar Sidney Crosby. © AFP / ALEXANDER NEMENOV

Hier verletzte Radko Gudas (rechts) den Superstar Sidney Crosby. © AFP / ALEXANDER NEMENOV


Bei den Olympischen Spielen nahm er im Viertelfinale die NHL-Legende Sidney Crosby aus dem Spiel – auch, wenn der Check damals im Rahmen des Erlaubten war. Bis heute hat der Kanadier in den Diensten der Pittsburgh Penguins kein Match mehr bestritten.

Gudas zählt zu den Badboys in der NHL, der in seiner Karriere schon mal zehn Spiele am Stück gesperrt war. Bleibt abzuwarten, wie lange der 35-jährige Tscheche nun aus dem Verkehr gezogen wird.

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