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Valeri Nichushkin, Ausnahmekönner von Colorado. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / JUSTIN BERL

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Valeri Nichushkin, Ausnahmekönner von Colorado. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / JUSTIN BERL

Colorado ist der König des Westens

Die Colorado Avalanche haben am Dienstag ein klares Zeichen an die Konkurrenz gesendet – und gleichzeitig deutlich gemacht, dass sie sich damit noch längst nicht zufriedengeben.

Mit einem souveränen 3:1-Erfolg bei den St. Louis Blues sicherte sich das Team aus Denver im Enterprise Center nicht nur den Titel in der Central Division, sondern auch Platz eins in der Western Conference. Es ist ein weiterer Meilenstein in einer ohnehin starken Saison 2025/26 – und doch nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zum großen Ziel.


Schon in den ersten Minuten in St. Louis wurde deutlich, in welche Richtung sich dieser Abend entwickeln würde. Colorado trat mit hoher Intensität auf, gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und setzte die Gastgeber früh unter Druck. Das spiegelte sich auch in der Schussstatistik wider: 17:2 lautete das Verhältnis im ersten Drittel – ein Statement.

Colorado kämpfte St. Louis nieder. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / DILIP VISHWANAT

Colorado kämpfte St. Louis nieder. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / DILIP VISHWANAT


Diese Balance zwischen Angriffswucht und defensiver Stabilität ist es, die Colorado in dieser Saison so gefährlich macht. Während sie offensiv zu den besten Teams der Liga zählen, stellen sie gleichzeitig eine der stärksten Defensiven – ein seltenes und wertvolles Gesamtpaket.

Nichushkin überragend

Im Mittelpunkt des Abends stand einmal mehr Valeri Nichushkin, der mit zwei Treffern maßgeblich zum Sieg beitrug. Mit dem Sieg fixierten die Avalanche nicht nur den Divisionssieg, sondern auch den Spitzenplatz im Westen. Es ist der 15. Divisionstitel der Franchise-Geschichte – nur die Boston Bruins (27), Montreal Canadiens (24) oder Detroit Red Wings (27), Chicago Blackhawks (16) und Philadelphia Flyers (16) haben noch mehr vorzuweisen.

Nathan MacKinnon (rechts), Superstar von Colorado. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / DILIP VISHWANAT

Nathan MacKinnon (rechts), Superstar von Colorado. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / DILIP VISHWANAT


Auch der fünfte Spitzenplatz in der Conference unterstreicht die Entwicklung der vergangenen Jahre. Erst 2022 hatte Colorado die Western Conference am Hauptrundenende angeführt – nun gelingt dieses Kunststück erneut.

Trainer Jared Bednar ordnete den Erfolg jedoch bewusst ein: „Wir sind noch nicht am Ziel. Unser Plan war es, die Division und die Conference anzuführen – das haben wir nun vorzeitig geschafft. Jetzt fehlt nicht mehr viel, um am Ende der regulären Saison auch die gesamte Liga anzuführen. Es wäre verrückt, das jetzt nicht anzustreben.“

Diese Haltung zieht sich durch das gesamte Team. Der Fokus liegt nicht auf Zwischenfeiern, sondern auf dem großen Ganzen – dem bestmöglichen Ausgangspunkt für die Playoffs.

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