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Colorado wird seiner Favoritenrolle gerecht. © APA / DAVID BERDING

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Colorado wird seiner Favoritenrolle gerecht. © APA / DAVID BERDING

Colorado schlägt zurück – Wild vor dem Aus

Nach der ersten Niederlage in den NHL-Playoffs haben die Colorado Avalanche am Montagabend (Ortszeit) eine starke Antwort gefunden.

Im vierten Spiel ihrer Zweitrundenserie in der Western Conference gewannen Nathan MacKinnon & Co. gegen Minnesota Wild auswärts mit 5:2. Die Gäste dominierten das Spielgeschehen über weite Strecken mit deutlich mehr Körpereinsatz und mehr Tiefe im Vergleich zum 1:5 in Spiel 3. Die Begegnung war trotzdem deutlich enger, als das Ergebnis vermuten lässt. In der 51. Minute stand es noch 2:2 und zwei der fünf Tore der Avalanche waren Empty-Netter in der letzten Spielminute. Colorado führt in der Serie nun mit 3:1 und ist nur noch einen Sieg vom Western-Conference-Finale entfernt.


„Wenn man schaut, wie wir im letzten Spiel gespielt haben, war die erste Hälfte heute nicht annähernd auf dem gleichen Niveau“, gab Minnesotas Stürmer Nico Sturm zu. „Im Spiel davor hatten wir so viel Zeit in der Offensive, weil wir den Puck hinter die Abwehr gebracht haben. Heute hätten wir das halbe Spiel gebraucht, um das zu tun.“

Ein Deutscher trifft

Am Montag lautete die Check-Statistik 32:29 zugunsten der Avalanche. Das verlangsamte die Offensive des Gegners, gab den eigenen Spielern mehr Zeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen und erleichterte den Spielaufbau. Das Resultat waren deutlich bessere Leistungen bei fünf gegen fünf. „Man muss ihnen lassen, sie haben uns heute frustriert“, gestand Minnesotas Center Michael McCarron. „Wir haben versucht, unsere Spielzüge durchzuziehen und waren zu verspielt. Damit haben wir ihre Offensive gefüttert. Das hätten wir aus Spiel 1 lernen müssen.“

Jesper Wallstedt konnte die Niederlage nicht verhindern. © APA / DAVID BERDING

Jesper Wallstedt konnte die Niederlage nicht verhindern. © APA / DAVID BERDING


Es waren nicht die großen Namen, die die Avalanche zu ihrem jüngsten Sieg führten. Zunächst tauschten die beiden Teams Powerplaytore aus. Danila Yurov brachte die Wild in Überzahl in Führung (10.), Nazem Kadri fand im zweiten Drittel ebenfalls mit einem Mann mehr die Antwort (27.). Im dritten Abschnitt drehte Ross Colton das Spiel (47.), Sturm glich aber schnell wieder aus (50.). Es war das erste Tor des Deutschen in den diesjährigen Playoffs. Doch nur wenige Minuten später sorgte Parker Kelly für das 3:2 für Colorado. MacKinnon und Brock Nelson legten in der letzten Spielminute noch zwei Empty-Netter nach.

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