
Kapitän Sean Couturier und die Philadelphia Flyers kommen nicht vom Fleck. © APA / MITCHELL LEFF
Der Meister stürzt Philadelphia immer tiefer in die Krise
Die Carolina Hurricanes wirbeln weiter. Auch am Sonntag zeigte sich der amtierende Stanley-Cup-Champion von seiner besten Seite, als er den immer noch sieglosen Philadelphia Flyers keine Chance ließ.
12. Oktober 2026
Von: leo
Durch den 4:1-Sieg bauten die Hurricanes damit ihre Siegesserie auf fünf Spiele aus. In fremden Arenen sind sie in der laufenden Saison sogar noch ungeschlagen. Ganz anders sieht die Situation bei den Flyers aus: Das Team um Rick Tocchet wartet nach sieben Partien immer noch auf seinen ersten Sieg. Der Posten des kanadischen Trainers wackelt.
„Wir hatten hier in kurzer Zeit eine Menge an Spielen, und dann fallen uns ein paar wichtige Spieler aus, aber andere springen einfach in die Bresche“, sagte Carolinas Trainer Rod Brind’Amour, der Bezug darauf nahm, dass die Hurricanes unter anderem auf ihren verletzten Kapitän Jordan Staal verzichten mussten. „Wir hatten heute Abend 20 Spieler, die allesamt genug geleistet haben. Ein paar wichtige Spielzüge, ein paar gute Einzelleistungen, die man immer braucht, und schon hat man den Sieg eingefahren“, so der Coach.
Sebastian Aho und die Carolina Hurricanes sind nicht zu stoppen. © APA / MITCHELL LEFF
Die Hurricanes gingen nach einer halben Stunde durch Andrei Svechnikov in Führung, der nach Zuspiel von Sean Walker traf. Knapp dreieinhalb Minuten später erhöhte Shayne Gostisbehere nach einem Rückhandpass von Sebastian Aho auf 2:0. Ebenfalls im Mitteldrittel erzielte Christian Dvorak zunächst den 1:2-Anschlusstreffer für die Flyers, ehe Sebastian Aho nur 88 Sekunden später für das 3:1 sorgte. Den Schlusspunkt zum 4:1-Endstand setzte Mark Jankowski in der 56. Minute im Schlussdrittel, nachdem er von Jalen Chatfield und Jordan Martinook bedient worden war.
Flyers mit Horrorbilanz
Mit sechs Saisontreffern teilt sich Aho nun die Führung in der Torschützenliste mit vier weiteren Spielern. Zudem sammelte er in der sechsten Partie in Serie mindestens einen Punkt (sechs Tore, fünf Assists). Die Flyers haben hingegen in sieben Spielen erst acht Tore geschossen – und ganze 28 kassiert. Sie rangieren am Tabellenende der Eastern Conference.Profil bearbeiten
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