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Leon Draisaitl hat sich verletzt. © APA / CAMERON BARTLETT

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Leon Draisaitl hat sich verletzt. © APA / CAMERON BARTLETT

Draisaitl-Schreck: Wie schwer ist er verletzt?

Leon Draisaitl ist einer der Superstars in der NHL. Doch in der Nacht auf Montag musste der Edmonton-Stürmer verletzt runter. Wie schwer hat es den Deutschen erwischt?

Die Edmonton Oilers haben im engen Rennen um die Plätze in den Stanley Cup Playoffs in der Western Conference am Sonntag einen wichtigen Sieg eingefahren: Doch über dem 3:1-Erfolg gegen die Nashville Predators im Rogers Place lag ein Schatten. Denn Leon Draisaitl traf zwar früh zur Führung, musste die Partie jedoch nach einem Check in die Bande kurz danach verletzt verlassen. Wie schwer die Blessur des deutschen Superstars ist, blieb zunächst offen.


Für Edmonton war der Erfolg dennoch ein wichtiger Schritt im Kampf um die Plätze in der Pacific Division. Doch der Blick richtet sich nun vor allem auf den Gesundheitszustand eines der wichtigsten Spieler der Mannschaft.

Traumstart durch Draisaitl – und dann der Schreckmoment

Die Oilers erwischten einen perfekten Start. Bereits in der vierten Minute nutzte Edmonton sein erstes Powerplay zur Führung. Connor McDavid spielte einen präzisen Querpass durch die Zone, den Draisaitl im rechten Bullykreis aufnahm und mit einem schnellen Handgelenkschuss verwertete. Der Puck rutschte sowohl Nashville-Stürmer Zachary L’Heureux als auch Torhüter Justus Annunen durch die Beine – das 1:0 nach 3:12 Minuten. Für Draisaitl war es bereits sein 35. Saisontor.

Zunächst traf Draisaitl (ganz rechts) noch zur Führung. © APA / ETHAN MILLER

Zunächst traf Draisaitl (ganz rechts) noch zur Führung. © APA / ETHAN MILLER


Doch nur etwas mehr als eine Minute nach seinem Treffer folgte der Schreckmoment. Predators-Angreifer Ozzy Wiesblatt checkte Draisaitl entlang der Bande in Höhe der Spielerbank hart in die Bretter. Der Oilers-Stürmer verließ zunächst das Eis und verschwand in der Kabine.

Zwar kehrte Draisaitl noch einmal kurz zurück und absolvierte zwei weitere Wechsel im ersten Drittel, doch zum Beginn des zweiten Abschnitts kam er nicht mehr auf die Bank zurück. Damit war das Spiel für ihn frühzeitig beendet.

Entwarnung mit Vorbehalt aus dem Trainerstab

Nach dem Spiel äußerte sich Oilers-Trainer Kris Knoblauch vorsichtig optimistisch zur Situation seines Topstürmers. „Er wurde untersucht. Er fühlte sich nicht richtig und ist deshalb vom Eis gegangen“, erklärte Knoblauch. „Die Ärzte haben ihn untersucht, und sie waren damit einverstanden, dass er es noch einmal versucht. Er ging wieder raus, aber es fühlte sich einfach nicht ganz richtig an.“ Er betonte jedoch, dass die ersten Untersuchungen keine unmittelbaren Alarmzeichen ergeben hätten.

Kris Knoblauch, Trainer der Edmonton Oilers. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / BRUCE BENNETT

Kris Knoblauch, Trainer der Edmonton Oilers. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / BRUCE BENNETT


„Die medizinische Abteilung sagt, dass es nicht allzu schlimm aussieht und es keine unmittelbaren Warnsignale gibt. Das lässt mich glauben, dass es keine sehr lange Verletzung sein sollte“, sagte Knoblauch. „Vielleicht wird er etwas Zeit brauchen, aber wir werden später mehr erfahren.“

Für Edmonton wäre ein längerer Ausfall des Deutschen ein herber Rückschlag. Draisaitl zählt seit Jahren zu den konstantesten Punktesammlern der NHL und ist gemeinsam mit Kapitän McDavid das Herzstück der Offensive.

Schlagwörter: Eishockey Leon Draisaitl NHL

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