
David Reinbacher bei der Rookie Lap vor dem Match. © APA / BRUCE BENNETT
Ein Österreicher debütiert in der NHL
Der österreichische Verteidiger David Reinbacher kam endlich zu seinem Debüt für die Montreal Canadiens und trug sofort mit seinem ersten Assist zu einem Sieg bei.
13. April 2026
Von: sn
Die Canadiens gewannen am Sonntag auswärts in der UBS Arena mit 4:1 gegen die New York Islanders. Für den Vorarlberger Reinbacher war es ein ganz besonderes Match, immerhin feierte er sein langersehntes NHL-Debüt.
Der 21-jährige Abwehrspieler wurde von den Canadiens in der ersten Runde des NHL Draft 2023 mit dem fünften Pick gewählt. Eigentlich wurde sein Debüt schon deutlich früher erwartet, doch er verletzte sich in den vergangenen beiden Jahren jeweils unglücklich vor dem Saisonstart.
Reinbacher (rechts) legte sich sofort mächtig ins Zeug. © APA / BRUCE BENNETT
„Jeder hat einen anderen Weg und man kann nur jeden Tag genießen“, erklärte Reinbacher. „Am Ende wird man ankommen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Man muss einfach jeden Tag hart arbeiten. Das war's für heute. Jetzt ist es an der Zeit zu lernen und hart zu arbeiten.“
Reinbacher hatte diese Saison 57 Spiele für die Laval Rocket in der AHL bestritten, ehe er zu den Canadiens berufen wurde. Mit 24 Punkten (fünf Tore, 19 Assists) verhalf er Laval zu Platz eins in der North Division.
Drittes Spiel in drei Tagen
Am Sonntag kam Reinbacher in seinem NHL-Debüt sofort zu seinem ersten Punkt. Beim 3:0 von Newhook holte er im eigenen Drittel den Puck gegen zwei Islanders von der Bande und leitete damit den Konter ein, wofür er einen Assist gutgeschrieben bekam. Der Österreicher stand nur für 11:17 Minuten auf dem Eis, verzeichnete dabei aber zwei Torschüsse, zwei geblockte Schüsse und einen Check. Leicht war die Partie sicherlich nicht, immerhin war es nach Spielen für Laval am Freitag und Samstag seine dritte Partie in drei Tagen.„Ich glaube nicht, dass drei Spiele in drei Tagen für so einen jungen Spieler zu viel sind“, versicherte Canadiens-Trainer Martin St. Louis. „Er wird ja nicht gleich 25 Minuten Eiszeit kriegen. Wir wissen, dass er Selbstbewusstsein hat und ich denke, je mehr man in dieser Liga spielt, desto mehr Selbstbewusstsein kriegt man.“
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