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Chicago hat eine bittere Pleite kassiert. © APA / CARMEN MANDATO

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Chicago hat eine bittere Pleite kassiert. © APA / CARMEN MANDATO

Krisensitzung ohne Trainer: Chicago geht unter

In der NHL haben die Chicago Blackhawks eine heftige Pleite kassiert. Anschließend hielten die Spieler eine Krisensitzung ab – ohne ihren Trainer.

Die Chicago Blackhawks kommen in der NHL einfach nicht aus der Krise. Beim 2:9-Debakel gegen die Carolina Hurricanes kassierte das Team um Superstar Connor Bedard bereits die sechste Niederlage in Folge. Von den vergangenen zehn Partien konnte Chicago lediglich eine gewinnen. Mit nur neun Punkten aus 18 Spielen rangieren die Blackhawks auf dem letzten Platz der Central Division.


In Carolina erlebten die Gäste einen Abend zum Vergessen. Bereits nach dem ersten Drittel lagen sie mit 0:4 zurück, nach 40 Minuten stand es sogar 0:7. Erst im Schlussabschnitt sorgten Roman Kantserov und Bedard für etwas Ergebniskosmetik. Aufseiten der Hurricanes glänzten Jordan Martinook und Andrei Svechnikov mit jeweils zwei Treffern.

Blackhawks halten Krisensitzung ab

Die deutliche Pleite hatte ein Nachspiel: Unmittelbar nach der Schlusssirene versammelten sich die Spieler der Blackhawks zu einer internen Krisensitzung – ohne Trainer und Verantwortliche. „Wir wollten uns einfach die Gelegenheit geben, etwas von unserem Frust loszuwerden“, erklärte Kapitän Bedard anschließend. Trotz der sportlichen Talfahrt sei der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft weiterhin groß.

Auch Trainer Jeff Blashill fand nach der Vorstellung seiner Mannschaft deutliche Worte. „Das ist schwer zu verdauen. Letztendlich haben wir ordentlich auf die Mütze bekommen“, sagte der 52-Jährige. Zugleich forderte er eine Reaktion: „Wir müssen dafür sorgen, dass das der Tiefpunkt unserer Saison bleibt. Wir müssen einen Weg finden, uns da wieder herauszukämpfen.“

Blackhawks mit schwächster Offensive

Besonders in der Offensive offenbaren die Blackhawks bislang erhebliche Schwächen. Mit durchschnittlich 2,17 Treffern pro Spiel stellen sie gemeinsam mit den Philadelphia Flyers den schwächsten Angriff der Liga. Lediglich Bedard (14 Scorerpunkte) und Kantserov (11) haben in der laufenden Saison bislang zweistellig gepunktet.

Nun bleiben Chicago vier Tage, um sich auf das nächste Heimspiel gegen die Buffalo Sabres vorzubereiten. Bedard hofft auf einen Neustart: „Unsere Leistungen reichen einfach nicht aus. Das wissen wir selbst. Wir haben jetzt ein paar Trainingstage, um uns zu verbessern.“ Am Glauben an die Mannschaft mangele es jedenfalls nicht: „Alle glauben daran – die Spieler, die Trainer und die Verantwortlichen.“

Schlagwörter: Eishockey NHL Blackhawks Krise

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