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Das neue Gesicht der NHL: Macklin Celebrini © APA / ETHAN MILLER

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Das neue Gesicht der NHL: Macklin Celebrini © APA / ETHAN MILLER

Mehr Spiele, mehr Action: NHL startet in die Saison

Mit einem gleichbleibenden Favoritenkreis startet am Dienstag die neue Saison in der National Hockey League (NHL), die heuer noch mehr Spiele bietet und daher für noch mehr Spektakel sorgen soll.

Die tief besetzten Hurricanes werden Expertenmeinungen zufolge wieder ganz schwer zu schlagen sein. Die erfolgreiche Titelverteidigung in der NHL ist schwierig, aber nicht unmöglich. Seit 2016 gelang dieses Kunststück bereits den Pittsburgh Penguins (2016 und 2017), den Tampa Bay Lightning (2020 und 2021) und den weiterhin hoch eingeschätzten Florida Panthers (2024 und 2025).


Als sehr starker Herausforderer wird Colorado Avalanche mit den Stars Nathan MacKinnon und Cale Makar gehandelt. Makar wurde im Sommer mit einem 8-Jahres-Vertrag über 163,2 Millionen Dollar zum bestbezahlten Verteidiger der NHL-Historie.

Nathan MacKinnon & Co. sind wieder ganz vorne anzusiedeln. © APA / STEPH CHAMBERS

Nathan MacKinnon & Co. sind wieder ganz vorne anzusiedeln. © APA / STEPH CHAMBERS


Die Montreal Canadiens, 24-facher Stanley-Cup-Sieger, mussten sich im Vorjahr trotz einer gewissen Jugendlichkeit erst im Halbfinale dem späteren Meister Carolina Hurricanes geschlagen geben. Seit den Canadiens 1993 hat kein kanadisches Team mehr den Stanley Cup geholt. Das Team um Nick Suzuki ist auf den Schlüsselpositionen nahezu unverändert, aber ein Jahr reifer und somit noch gefährlicher.

Ovechkin glaubt an Titel

Während Macklin Celebrini (San Jose) den Reigen der Jungstars anführt, könnte für Alexander Ovechkin die letzte Saison seiner glanzvollen Karriere anstehen. Der Russe, mit 929 Treffern NHL-Rekordtorschütze, hat bei den Washington Capitals noch einmal um ein Jahr verlängert. Vor seiner 22. Saison im Trikot der US-Hauptstädter glaubt der Russe an einen zweiten Stanley-Cup-Triumph nach 2018. „Ich sehe die neuen Gesichter in unserem Team. Sie geben uns die Chance, um den Cup zu kämpfen“, sagte der 41-Jährige.

Mike Babcock ist der neue Trainer der Edmonton Oilers. © APA/getty / BRUCE BENNETT

Mike Babcock ist der neue Trainer der Edmonton Oilers. © APA/getty / BRUCE BENNETT


Große Spannung herrscht auch rund um die Edmonton Oilers. Grund dafür ist das Engagement des umstrittenen Trainers Mike Babcock, der, um es vorsichtig zu formulieren, in der NHL einen zweifelhaften Ruf genießt und seit 2019 kein Spiel mehr verantwortet hat.

Nach der Trennung von Kris Knoblauch soll Babcock der Trainer sein, der Connor McDavid, Leon Draisaitl und die Oilers zum ersehnten Titel führt. Der die seit 1990 anhaltende Durststrecke ohne Stanley Cup beendet. Der aber zugleich auch unter Beweis stellen muss, dass er kein unmenschlicher Schleifer ist, der mit aus der Zeit gefallenen Methoden in der Kabine für Angst und Schrecken sorgt, sondern, dass seine Ansätze auch ins Jahr 2026 passen.

Grunddurchgang erweitert

Der Grunddurchgang wurde von 82 auf 84 Spiele pro Mannschaft erweitert. Der Auftakt am Dienstag hat mit unter anderem Florida – Carolina, Montreal – Toronto oder Vancouver – Edmonton gleich Schlagerspiele parat. Um den europäischen Markt noch besser zu bedienen, finden nun regelmäßig montags Partien zur europäischen Primetime statt. Zusätzlich gehen je zwei Spiele in Helsinki (Carolina-Seattle/12. und 14. November) und Düsseldorf (Ottawa-Chicago/18. und 20. Dezember) über die Bühne.

Schlagwörter: Eishockey NHL

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