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Connor Hellebuyck feierte ein berauschendes Debüt. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / RICHARD RODRIGUEZ

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Connor Hellebuyck feierte ein berauschendes Debüt. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / RICHARD RODRIGUEZ

NHL-Deal mit viel Zündstoff – und einem Happy End

In der NHL hat einer der besten Goalies der Gegenwart für einen aufsehenerregenden Transfer gesorgt – und nun sein Traumdebüt gefeiert.

Thomas Debelyak

Von:
Thomas Debelyak

Es war einer der großen Aufreger im Vorfeld der neuen NHL-Saison: Connor Hellebuyck, einer der besten Goalies der NHL, drängte auf einen Klubwechsel. Der 33-Jährige, der die USA im vergangenen Februar zu Olympischem Gold geführt hatte, war bei den Winnipeg Jets nicht mehr glücklich und wollte einfach nur noch weg. Hierfür ging Hellebuyck sogar in den Streik und tauchte beim Trainingslager einfach nicht auf, woraufhin er von seinem Klub suspendiert wurde.


Auf den US-Boy prasselte mächtig Kritik ein. Doch am Ende bekam Hellebuyck seinen Willen: In der vergangenen Woche wurde der Goalie zu den New Jersey Devils transferiert. In Nordamerika spricht man von einem „Blockbuster-Deal“, was so viel wie „äußerst spektakulärer Transfer“ bedeutet.

Connor Hellebuyck wollte die Winnipeg Jets unbedingt verlassen. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / RICH GAGNON

Connor Hellebuyck wollte die Winnipeg Jets unbedingt verlassen. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / RICH GAGNON


Nun hat Hellebuyck sein Debüt für die Devils gegeben – und sofort seine große Klasse unterstrichen. Beim 5:1-Auswärtssieg bei den Dallas Stars zeigte der Routinier eine ganz starke Vorstellung. Hellebuyck wurde zum ersten Torhüter in New Jerseys Franchise-Geschichte, der bei seinem Einstand einen Sieg feiern konnte und gleichzeitig nur ein Gegentor kassierte. Mit nun 345 Siegen kommt der 1,93 Meter große Linksfänger auf die drittmeisten unter allen aktiven NHL-Goalies hinter Sergei Bobrovsky (459) und Andrei Vasilevskiy (375).

Das sagt der gefeierte Goalie

„Es hat viel Spaß gemacht“, sagte Hellebuyck, der bei seinem Devils-Debüt 17 Saves zeigte. „Die Jungs vor mir haben ein perfektes Spiel für mich gespielt, um mich zu akklimatisieren. Sie haben nicht viele Schüsse zugelassen, haben alles weggeblockt, den Gegner auf den Außen gehalten und mich viel sehen lassen. Ich hatte auch viele Puck-Kontakte, wodurch ich ein bisschen Rost abschütteln konnte. Es war von Anfang bis Ende ein perfektes Spiel.“

Schlagwörter: Eishockey NHL

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