
Nikita Kucherov liefert trotz anhaltender Geräte ab. © APA / MIKE CARLSON
Viele Gerüchte, kein Drama: NHL-Star liefert ab
Bei Tampa Bay halten sich die Wechselgerüchte rund um Nikita Kucherov weiterhin hartnäckig. Der russische Superstar liefert trotzdem einfach ab.
01. November 2026
Von: nie
Auf dem Eis lief alles wie gewohnt für Nikita Kucherov, die Wechselgerüchte brachten den 33-jährigen Russen nicht aus der Ruhe. Der Superstar der Tampa Bay Lightning sammelte beim 4:5 nach Penaltyschießen gegen die Nashville Predators drei Assists und stellte einmal mehr seine Bedeutung für das Team unter Beweis. Dabei hatte er erst am Tag zuvor für Schlagzeilen gesorgt: Berichten zufolge soll er seinen Mitspielern und der Klubführung mitgeteilt haben, dass er seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern möchte und einen Wechsel anstrebt.
Die Verantwortlichen in Tampa wollen davon allerdings nichts wissen. General Manager Julien BriseBois stellte unmissverständlich klar, dass die Lightning „eindeutig nicht die Absicht haben, Nikita zu transferieren“. Kucherov selbst äußerte sich nach der Partie nicht zu den Spekulationen. Sportlich befindet er sich weiterhin in bestechender Form: Nach 130 Punkten in der vergangenen Saison, seiner vierten Spielzeit in Folge mit mindestens 100 Zählern, führt er die interne Scorerliste aktuell mit 18 Punkten (vier Tore, 14 Assists) an.
Verlässt Kucherov Tampa Bay Lightning?
Sein Vertrag über insgesamt 76 Millionen US-Dollar läuft nach dieser Saison aus. Seit dem 1. Juli kann Kucherov eine Verlängerung unterschreiben, andernfalls wäre er im Sommer als Unrestricted Free Agent verfügbar. Seine Mitspieler wollen sich von der ungewissen Zukunft allerdings nicht beeinflussen lassen. „Er ist mein Mitspieler und mein Freund, und genauso werde ich ihn auch behandeln“, sagte Sturmpartner Brayden Point. Kapitän Victor Hedman bestätigte unterdessen, dass die Mannschaft bereits vor Veröffentlichung der Berichte informiert gewesen sei: „Es war ein schwieriger Tag.“Trainer Jon Cooper stellte sich ebenfalls hinter seinen Topspieler. „Kuch ist zu 100 Prozent Teil dieser Mannschaft. Er möchte in dieser Saison dazugehören und steht voll hinter dieser Gruppe, die ihn liebt und die er liebt“, betonte der Coach. Gleichzeitig warnte er davor, künftig jede Frustreaktion Kucherovs auf dem Eis mit den Wechselgerüchten in Verbindung zu bringen. Was nach Saisonende passiere, liege allein in den Händen des Russen. Dieses Recht habe er sich verdient, so Cooper, der in der Situation sogar eine Chance für den Zusammenhalt sieht: „Für uns hat sie die Mannschaft wahrscheinlich noch stärker gemacht.“
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