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Connor Hellebuyck steht im Zentrum einer Transferposse. © APA / CHRIS TANOUYE

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Connor Hellebuyck steht im Zentrum einer Transferposse. © APA / CHRIS TANOUYE

Vor dem NHL-Start: Ein Eklat erhitzt die Gemüter

Nicht nur hierzulande stehen die Eishockey-Teams in den Startlöchern. Auch in der besten Liga der Welt, der NHL, scharren Connor McDavid & Co. bereits mit den Hufen. Doch bevor die Saison in Nordamerika überhaupt begonnen hat, schoss sich ein Superstar ins Abseits. Hintergrund ist ein Wechselwunsch.

Connor Hellebuyck war bei den Olympischen Spielen in Mailand der gefeierte Held. Mit einer heroischen Leistung im Finale gegen Kanada führte er die USA zur Goldmedaille. Es war jedoch der einzige Höhepunkt in der Saison des 33-jährigen Goalies, da er in der NHL mit den Winnipeg Jets erstmals seit 2022 die Playoffs verpasste. Dieser Umstand hat in Hellebuyck einen Wechselwunsch hervorgerufen.


Ende August teilte der US-Amerikaner öffentlich mit, dass er die Jets um einen Wechsel gebeten habe. Der Klub initiierte daraufhin Gespräche mit anderen Vereinen, soll Insidern zufolge jedoch „fürchterliche“ Angebote für den alternden Hellebuyck bekommen haben. Ein Tauschgeschäft kam deshalb (noch) nicht zustande.

Hellebuyck verzichtet auf Gehalt

Beim am Mittwoch beginnenden Trainingslager der Jets hätte Hellebuyck also anwesend sein müssen. Stattdessen blieb der Torhüter dem Training aber unentschuldigt fern. Als Konsequenz suspendierten die Jets Hellebuyck auf unbestimmte Zeit. Sollte es bis zum Saisonstart am 29. September bei dieser Situation bleiben, würde er auf sein Jahresgehalt von 8,5 Millionen Dollar verzichten – bis er wieder in die Mannschaft integriert wird.

Spielte bei Olympia groß auf: Connor Hellebuyck © APA/afp / ALEXANDER NEMENOV

Spielte bei Olympia groß auf: Connor Hellebuyck © APA/afp / ALEXANDER NEMENOV


Die Wechselposse um Hellebuyck hat in den sozialen Medien einen Shitstorm ausgelöst, da der Goalie erst im Jahr 2023 seinen auslaufenden Vertrag um sieben Jahre verlängert hatte. „Der Klub glaubt an mich und es ist hart, das hinter sich zu lassen. Ich bin bereit, mein ganzes Leben ein Jet zu sein und einen Stanley Cup nach Winnipeg zu bringen“, erklärte er damals. Nur drei Jahre später hat sich seine Sichtweise nun offensichtlich verändert.

Wie es im Hellebuyck-Drama weitergeht, ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss. Weitere Neuigkeiten sind am Donnerstag zu erwarten, wenn Jets-Sportdirektor Kevin Cheveldayoff vor die Presse treten und sich den Fragen der Journalisten stellen wird.

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