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Ivan Fedotov will in die NHL und nicht zum Militär. © ANSA / MARK CRISTINO

Zwangsrekrutierter Fedotov will NHL-Wechsel vor Gericht durchboxen

Der zwangsweise rekrutierte Eishockey-Tormann Ivan Fedotov will gegen seine Einberufung bei Russlands Nordmeerflotte klagen.

„Die Dokumente wurden am Freitag abgeschickt, wir warten auf die Annahme durch das Gericht und werden uns dann in Richtung Prozess bewegen“, sagte Alexej Ponomarjov, der Anwalt des 25-Jährigen, am Mittwoch der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti zufolge.


Fedotov ist nach eigenen Angaben bereits am Marinestützpunkt im nordrussischen Seweromorsk in der Nähe von Murmansk. Am Dienstag tauchten beim Telegram-Kanal Mash die ersten Fotos von ihm in seiner neuen Einheit auf. Demnach wurde er bei der Nordmeerflotte in die Sportkompanie versetzt und soll dort das kommende Jahr beim zur Militärbasis gehörenden Klub Avantgarde das Tor hüten.

Wehrdienst anstatt NHL mit den Flyers
Fedotov gewann in der vergangenen Saison mit ZSKA Moskau die KHL und wurde als bester Torhüter der Liga ausgezeichnet. Ab der nächsten Spielzeit sollte er für die Philadelphia Flyers in der nordamerikanischen Liga NHL auflaufen. Am Freitag aber wurde er in St. Petersburg wegen angeblicher Wehrdienstverweigerung festgenommen und auf ein Kreiswehrersatzamt gebracht.

Nach mehrstündigem Verhör musste er ins Krankenhaus eingeliefert werden. Anschließend wurde er in die russischen Streitkräfte eingezogen. Sein Anwalt Ponomarjov bezeichnete die Entscheidung der Musterungskommission als gesetzwidrig.

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