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Andreas Bernard war bei beiden Treffern schuldlos (öss) Die Pokel-Truppe zeigte gute Ansätze (öss)

Knappe Niederlage für Italien im WM-Test gegen Österreich

In Neumarkt musste sich Italien am Dienstagabend knapp der österreichischen Auswahl geschlagen geben. Die Partie endete 2:1 für die Gäste. Das entscheidende Tor erzielte im Schlussdrittel Kristler, nachdem Sirianni die Führung von Mairitsch ausgeglichen hatte. Stark präsentierten sich Goalie Bernard und Schweiz-Legionär Diego Kostner.

Die italienische Nationalmannschaft musste am Dienstagabend in der Würth Arena im WM-Test gegen Österreich in Neumarkt ohne eine Vielzahl ihrer Stammkräfte auskommen. Auf der Tribüne nahmen mit Alexander Egger, Christian Borgatello, Dan Tudin und Giulio Scandella einige große Namen des „Blue Teams“ Platz. Im Tor schenkte Coach Tom Pokel dem jungen Andreas Bernard das Vertrauen. Außerdem debütierte Dave Borrelli für die italienische Nationalmannschaft. Das erste Drittel war arm an Höhepunkten. Beide Teams agierten sehr vorsichtig. Nach 6.45 Minuten durften die Gäste über den Führungstreffer jubeln. In Überzahl netzte Martin Mairitsch mit einem präzisen Schuss ein. Für Italiens Keeper Bernard gab es hier wenig zu halten. Danach bemühten sich die Gastgeber zum Anschlusstreffer zu kommen. Vor allem der Block mit Fabio Kostner, Nicola Fontanive und Matteo Tessari zeigte einige gute Ansätze. Tor gelang dem „Blue Team“ aber keines. Österreich ging mit dem knappen Vorsprung in die Pause.

Im zweiten Spielabschnitt agierte Italien angriffslustiger. Rob Sirianni und Trevor Johnson versuchten Starkbaum zu überwinden, doch Österreichs Goalie war auf dem Posten. Doch Österreich nahm in der Folge das Heft wieder in die Hand und Ulmer zwang Andreas Bernard in der 27. Minute zu einer Glanztat. Trotzdem kamen die „Azzurri“ in der 36. Minute zum Ausgleich. Nate Di Casmirro bediente Rob Sirianni mustergütig, der den Puck im Tor unterbrachte. Danach drückte Italien, angetrieben vom sehr auffälligen Diego Kostner, die Gäste in deren Verteidigungsdrittel, ehe in der letzten Spielminute ein Schuss Heinrichs in doppelter Überzahl zu Gunsten der Österreicher den Pfosten streifte.

In der Anfangsphase des Schlussdrittels machten die „Azzurri“ viel Druck und verpassten mit Perna die Führung. Vor allem in Überzahl setzten die Angreifer Akzente. Marco Insam hatte ein Tor auf dem Schläger, nachdem ihn Anton Bernard glänzend freigespielt hatte. Von Österreich war hingegen wenig zu sehen, allerdings blieb das Team von Manny Viveiros bei Kontern stets gefährlich. Nach einer gefährlichen Aktion von Wiedergut nahm Pokel ein Timeout, um seine Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Italien blieb danach weiterhin spielbestimmend, aber das 2:1 schossen die Österreicher. Unterluggauer passte den Puck in den Slot, Kristler netzte ein. Italien nahm in der Schlussphase den Tormann für einen sechsten Feldspieler vom Eis, Österreich musste sogar mit einem Mann weniger am Eis auskommen. Zählendes kam aber nicht heraus, es blieb beim knappen Sieg der Gäste. Am Mittwoch um 19 Uhr steht das nächste Testspiel in Neumarkt zwischen den beiden Nationalteams in Hinblick auf die WM der 1. Division an.



Italien – Österreich 1:2 (0:1, 1:0, 0:1)

Italien: Andreas Bernard (Adam Dennis); Enrico Miglioranzi, Francesco De Biasio, Andrea Ambrosi, Fabian Hackhofer, Dan Sullivan, Stefano Marchetti, Trevor Johnson, Michele Zanatta; Markus Gander, Matteo Tessari, Domenico Perna, Marco Insam, Nicola Fontanive, Nate Di Casmirro, Patrick Rizzo, Diego Kostner, Anton Bernard, Vince Rocco, Rob Sirianni, Dave Borrelli.
Coach: Tom Pokel

Österreich: Bernhard Starkbaum ( Thomas Höneckl); Mario Altmann, Dominique Heinrich, Robert Lukas, Daniel Mitterdorfer, Alexander Pallestrang, Gerhard Unterluggauer, Andreas Wiedergut; Gregor Baumgartner, Manuel Ganahl, Matthias Iberer, Roland Kaspitz, Andreas Kristler, Martin Mairitsch, Kevin Moderer, Daniel Oberkofler, Patrick Obrist, Benjamin Petrik, Daniel Welser, Martin Ulmer.
Coach: Manny Viverois

Tore: 0:1 Martin Mairitsch (06.45), 1:1 Rob Sirianni (35.40), 1:2 Andreas Kristler (52.18)

Autor: sportnews

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