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An EV-Zug-Goalie Leonardo Genoni (in weiß) gab es am Samstag kein Vorbeikommen. © Max Pattis

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An EV-Zug-Goalie Leonardo Genoni (in weiß) gab es am Samstag kein Vorbeikommen. © Max Pattis

Mit Volldampf ins Finale: Zug besiegt die Eisbären Berlin

Die 20. Auflage des Dolomitencups nähert sich ihrem finalen Höhepunkt: Der EV Zug löste mit einem 2:0-Erfolg gegen den deutschen Meister aus Berlin das Endspielticket. Dort wartet am Sonntag der HC Kometa als Gegner.

Durch die rappelvolle Würtharena wehte am Samstagnachmittag ein Hauch von internationalem Spitzeneishockey. Im zweiten Halbfinale des Dolomitencups trafen der EV Zug und die Eisbären Berlin aufeinander. Am Ende setzte sich der Favorit durch: Jacob Moverare und Chris Egli schossen Zug zum 2:0, das der Schweizer Nationaltorhüter Leonardo Genoni schließlich mit einem Shutout festhielt.


Am zweiten Spieltag gebührte die Bühne zunächst aber den Fans: Die Anhänger beider Lager feuerten ihre Kufenhelden lautstark an, im Block der Schweiz wurde sogar eine eigens vorbereitete Choreografie gezeigt. Unten auf dem Eis tasteten sich beide Teams zunächst lange Zeit vorsichtig ab – ehe Zug plötzlich richtig loslegte. Nach ersten gefährlichen Warnschüssen von Gregory Hofmann & Co. zappelte die Scheibe in der 13. Minute schließlich im Netz. Jacob Moverare, den der EVZ erst diesen Sommer aus Los Angeles geholt hat, nutzte ein Getümmel vor dem gegnerischen Tor, um den Puck aus spitzem Winkel irgendwie an Eisbären-Goalie Jack Lafontaine vorbeizuschlenzen.

Leonardo Genoni hält einfach alles

Das Führungstor der Zuger erwies sich zunächst allerdings als wenig förderlich für den weiteren Spielverlauf. Denn der Favorit aus der Zentralschweiz schaltete im Mitteldrittel einen Gang zurück, die Eisbären dagegen wurden zwar deutlich spielbestimmender, schafften es aber nicht, sich glasklare Torchancen zu erspielen – auch, weil die Offensivmechanismen im ersten Pre-Season-Auftritt des DEL-Klubs phasenweise noch nicht richtig griffen. Und wenn der deutsche Meister mal die Defensive knacken konnte, dann war da immer noch Genoni. Die Zuger Torhüterlegende wehrte alles ab, was sich auch nur ansatzweise seinem Gehäuse näherte.



Und was machten Genonis Vorderleute? Sie warteten geduldig, bis die Drangphase der Eisbären vorüber war und schlugen dann eiskalt zu. Eine Minute vor Schluss schloss Chris Egli einen Konter aufs leere Tor zum 2:0 ab. Es war der Endstand des zweiten Halbfinalspiels.

Am Sonntag wird der neue Dolomitencup-Champion gekürt. Um 20 Uhr spielt der tschechische Spitzenverein HC Kometa gegen Zug um den Turniersieg, bereits am Nachmittag (15.45 Uhr) treffen Augsburg und Berlin im deutschen Duell um Platz drei aufeinander.

Dolomitencup 2026, zweites Halbfinale

EV Zug – Eisbären Berlin 2:0
Tore: 1:0 Jacob Moverare (12.18), 2:0 Chris Egli (58.57)
Zuschauer: 978 (ausverkauft)

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