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Giorgio Nones und Joe West überreichen Bonino das Trikot mit der Nummer 63. Joe West, Nick Bonino und Ivo Visintin Nick Bonino absolvierte die erste Trainingseinheit mit seinen neuen Mitspielern (links Michael Sullmann)

Nick Bonino ist von Neumarkt überzeugt: „Bin froh hier zu sein" - VIDEO

Nun ist er da, der erste Lockout-Spieler aus Nordamerika. Am späten Donnerstagabend ist Nick Bonino in Südtirol eingetroffen, heute Morgen stand er bereits in der Würth-Arena auf dem Eis. Wenige Stunden vor seinem ersten Serie-A2-Spiel wurde der Profi aus der NHL den Medien offiziell vorgestellt.

Genau eine Stunde lang dauerte Boninos erster Kontakt mit dem italienischen Eis. „Wir haben die Trainingseinheit genutzt, um ihm unser Spielsystem näher zu bringen. Dabei haben wir einige Übungen fürs Über- bzw. Unterzahlspiel durchgeführt. Ich bin mir sicher, dass sich Nick schnell ans hiesige Eishockey anpassen wird“, erklärte Trainer Joe West nach dem Verlassen der Eisfläche.

Bonino selbst sieht keine konditionellen Defizite und brennt förmlich auf sein Debüt heute Abend gegen Sterzing: „Es ist unvorstellbar, wir wurden wirklich aus den Stadien und Trainingsstätten ausgesperrt. Wir Spieler haben schließlich nach alternativen Trainingsmöglichkeiten gesucht und uns auf eigene Faust in Form gehalten. Lediglich die Spielpraxis fehlt mir.“ Seine Entscheidung, nach Italien zu wechseln, hat der 24-jährige US-Boy ganz bewusst getroffen: „Meine Urgroßeltern stammen aus Avellino und Campobasso, mir liegt die italienische Kultur förmlich im Blut. In den kommenden Wochen oder Monaten werden ich versuchen so viel wie möglich aufzusaugen und als Erfahrungsschatz wieder mit nach Nordamerika zu nehmen. Ich bin mir sicher, mit Neumarkt die richtige Wahl getroffen zu haben.“

In der Vereinsriege der Unterlandler hofft man natürlich auf einen langen Verbleib des Offensivspielers. Wann dieser zu Ende sein wird steht noch völlig in den Sternen. „Er ist ein wunderbares Geschenk zum 50-jährigen Vereinsjubiläum. Genießen wir ihn und seine Spielkünste so lange er hier ist“, gab Präsident Ivo Visintin mit Stolz bekannt. Die Eishockeyfans in Südtirol werden sich an seine Worte erinnern, wenn sie Nick Bonino in den kommenden Wochen durch die Serie-A2-Stadion zaubern sehen werden.

Autor: sportnews

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