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Top: Olimpija Ljubliana thront als Aufsteiger in der ICE Hockey League am Tabellenkopf. Flop: Die Vienna Capitals Silver laufen in der Alps Hockey League den Erwartungen hinterher. © Morgan Kristan / Sportida – studioKOSTNER / Grafik: Ambra Dalvai

Overtime | Die etwas anderen Neulinge

Die SportNews-Overtime ist in dieser Woche von seiner Linie abgewichen, hat seinen Fokus auf der Suche nach Auf- und Absteigern über die Landesgrenze gerichtet und prompt zwei passende Kandidaten gefunden.


Der Aufsteiger
Olimpija Ljubljana

Anderthalb Monate nach dem Start der neuen Eishockey-Saison reiben sich viele verdutzt die Augen, wenn sie auf die Tabelle der ICE Hockey League starren und feststellen, dass der letztjährige AlpsHL-Meister Olimpija Ljubljana an der Spitze der Liga thront. Wir nicht.

Im Vorjahr stellten die grünen Drachen ein Team, das eigentlich viel zu gut für die AlpsHL war. Dementsprechend locker räumten sie den Titel ab. Der ohnehin starke Stamm der Mannschaft, ein perfekter Mix aus erfahrenen und jungen Spielern, wurde im Sommer vor allem durch Zuzüge aus Jesenice noch einmal verstärkt. Die Stahlstädter hatten im Vorjahr ihrerseits ohne ausländische Beteiligung, dafür aber mit Talenten à la Zan Us (Torhüter) das Halbfinale in der AlpsHL erreicht. Als Us, Zan Jezovsek, Blaz Tomazevic & Co. samt Coach Mitja Sivic zu den Hauptstädtern wechselten, wusste der Chronist, dass Laibach in der ICE keine Komparse sein würde. Selbst wenn das Team nur mit vier Legionären in die Saison gestartet ist. Zu stark sind die einheimischen Akteure. Der Liga-Sprung ändert daran nichts, wird jetzt deutlich.
Der Absteiger
Vienna Capitals Silver

Mit großer Freude stellt die SportNews-Redaktion fest, dass die Red Bull Juniors, das EC KAC Future Team und die Steel Wings Linz eine Rolle in der AlpsHL spielen. Ein Zukunftsteam hinkt im Vergleich dazu aber gehörig hinterher – und das sind die Vienna Capitals Silver.

Von 14 Spielen haben die Caps nur deren zwei für sich entschieden, tragen mit dem erdrückenden Torverhältnis 30:75-Toren die rote Laterne und können bisher in keiner Weise überzeugen. Dabei finden sich im Kader der Wiener, die heuer nach einem Jahr Pause in die länderübergreifende AlpsHL zurückgekehrt sind, durchaus interessante Personalien, wie etwa der schwedische Goalie Stefan Stéen. Bisher konnten diese ihr Potenzial jedoch nicht abrufen. Ob die Mannschaft, die von einer Kooperation mit den Graz99ers profitiert, die Kurve noch kriegt und mit dem Rest der Liga – und den anderen Jugendteams – mithalten kann, werden die kommenden Monate und Wochen zeigen.

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