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Die Red-Bull-Klubs München und Salzburg lieferten sich einen packenden Kampf. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Remis im CHL-Halbfinale: Hochkofler peilt mit Salzburg das Finale an

Red Bull gegen Red Bull – und kein Sieger! Favorit Red Bull München kommt im Halbfinal-Hinspiel nicht über ein 0:0 gegen Red Bull Salzburg hinaus. Nun gibt es ein echtes Finale darum, welche Mannschaft das Finale der Champions League Hockey erreicht.

Favorit Red Bull München muss nach dem ersten Familienduell gegen Red Bull Salzburg (mit dem Eppaner Peter Hochkofler auf dem Eis) um den Premieren-Einzug ins Finale der Champions Hockey League bangen. Der deutsche Eishockey-Serienmeister kam am Dienstag gegen die Österreicher im Halbfinal-Hinspiel nach einer packenden Schlussphase nicht über ein torloses Remis hinaus. In der mit 6142 Zuschauern ausverkauften Halle erwiesen sich die Österreicher als Defensivbollwerk.

Keine Tore in Salzburg

Im Rückspiel in der Mozart-Stadt am Mittwoch (20.20 Uhr) in einer Woche müssen sich die in der Offensive schwächelnden Münchner steigern, um doch noch den erstmaligen Einzug ins Finale perfekt zu machen. Weil erst das Rückspiel über den Finaleinzug entscheidet, konnte die Partie in München mit einem eishockey-untypischen 0:0-Unentschieden enden.

Das Duell war auch wegen der Trainerpersonalien brisant. So hatte der Münchner Coach Don Jackson die Salzburger 2014 zur Meisterschaft geführt und war danach an die Isar gewechselt. Nun peilen die Bayern Titel Nummer vier nacheinander an. Auf der Gegenseite steht in Greg Poss ein in Deutschland ebenfalls bestens bekannter Protagonist: Iserlohn, Nürnberg und Mannheim waren Stationen des ehemaligen deutschen Bundestrainers.

Hitziges Duell

Die Münchner hatten sich auf dem Weg ins Halbfinale gegen den EV Zug und die Malmö Redhawks in den K.o.-Runden durchgesetzt – diesmal taten sie sich in der Offensive aber weiter schwer. Gegen die flinken Salzburger fanden sie trotz Übergewichts im zweiten Abschnitt einfach kein Durchkommen, auch wenn ein Tor nur eine Frage der Zeit schien. Frank Mauer (42.) hätte frei vor Torwart Michalek beinahe für einen optimalen Start der Münchner ins Schlussdrittel gesorgt. Aber auch von einer Zeitstrafe (2 Minuten plus 2) gegen Salzburgs Matthias Trattnig konnten die Bayern nicht profitieren. Auf der Gegenseite trafen die Österreicher (47.) sogar den Pfosten. Bis zum Schluss blieb das Kräftemessen hitzig, auch Hochkofler war immer wieder involviert.

Im zweiten Halbfinal-Duell hatte Frölunda mit 6:3 gegen Bozen-Bezwinger Pilsen gewonnen.

Autor: cst/dpa

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